Sonntag waren wir dann in der Pinakothek der Moderne und nach einer kleinen Odyssee im Cafe Schwabing (wo man sehr gut essen kann) und im englischen Garten. Bestätigt hat sich auch meine Überzeugung, vorerst kein Auto zu kaufen. München ist per Auto ziemlich unzugänglich, viele Parkplätze sind am Wochenende zu und Parkgaragen geschlossen. Zu Fuß und mit der U-Bahn kommt man oft besser an die wichtigen Orte.
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Montag, 26. Juli 2010
Farchant (again)
Wie auch letztes Jahr habe ich meine Tante in Farchant besucht. Die Bilder vom letztenmal sind noch aktuell, man muss sich nur eine dichte Wolkendecke vor alles denken. Und Regen, viel Regen. Spaß hatten wir letztendlich aber trotzdem. Am Samstag waren wir zur Wieskirchen, der (wie unser Führer immer wieder betonte) vollkommensten Rokokokirche der Welt. Ansonsten war es aber ein Genuß, unserem Führer zuzuhören, der viele versteckte und nicht so versteckte gegen die konservative katholische Kirche anbrachte (aber trotzdem nicht zur protestantischen wechseln wollte). Am Ende habe ich dann sogar einen kleinen Betrag zur Wiederherstellung der Orgel dagelassen, obwohl ich für Kirchen normalerweise ja nicht spende.
Donnerstag, 1. Juli 2010
Munich
München. Nach meinen letzten Abschiedsfeten in Paderborn bin ich nun seit gestern in München angekommen. Mein zukünftiges Zimmer habe ich schon besucht und meine Sachen dort deponiert. Es gefällt mir sehr, zumal darin zwei riesige Bücherschränke mit Romanen, einer ganzen Menge Sachbücher zu Fotografie und Kunst allgemein und sogar Bücher wie NoLogo stehen. Das Zimmer selbst ist etwa so groß, wie das alte in Paderborn. Heute ist also mein erster Tag und meine erste Aufgabe ist... Bogenschießen. Ein Offsite Event, wie schon beim letzten Mal. Morgen geht es dann richtig los und ich bin schon gespannt auf die Aufgaben.
Sonntag, 20. Dezember 2009
Aachen & Maastricht
Nachdem meine Vertiefungsprüfung vor einigen Tagen wie gewünscht verlaufen ist und ich nun (neben meiner Masterarbeit und einer SHK) seit langem wieder etwas freie Zeit habe, habe ich mich über Freitag / Samstag hinweg aufgemacht, meine beste Freundin in Aachen zu besuchen.
Neben Aachener Printen und der Besichtigung des Aachener Kaiserdoms (Aachen ist, genau wie Paderborn eine Kaiserpfalz. Hier wurden die Kaiser des hl. römischen Reiches deutscher Nation allerdings sogar gekrönt) stand vor allem auch ein Besuch im nahen (nur ca. 1h Busfahrt) Maastricht auf dem Plan: Mein erster Besuch in den Niederlanden seit einigen Jahren.
Maastricht ist wie Aachen eine schöne Stadt, die von vielen relativ alten Stadthäusern und den Resten der alten Stadtmauer geprägt wird. Der Maastrichter Weihnachtsmarkt unterschied sich deutlich vom Aachener: Flächenmäßig kleiner, erinnerte er mehr an eine Kirmes, als an einen Weihnachtsmarkt. Es gab unter anderem ein Riesenrad und eine große Rutsche, die ein wenig an eine Rodelbahn erinnerte. Die Stände waren größtenteils Essstände mit einem wilden Mix aus französischer, deutscher und niederländischer Küche. (In Maastricht selbst fielen zudem die vielen englischen Pubs auf).
Kalt und weihnachtlich war es auf beiden Märkten. Der erste Schnne ist genau passend gekommen. Fotos gibt es auch und kommen, sobald ich ausgeschlafen bin.
Samstag, 10. Oktober 2009
Salzburg
Das Praktikum ist vorbei und ich genieße einige letzte Tage in München, bevor es zurück nach Paderborn geht und ich wieder in den Alltag des Studentenlebens eintauche (nur noch ein Semester!).
Gestern habe ich den Tag genutzt, um die Geburtstadt von Christian Doppler (und weniger bedeutenden Persönlichkeiten), das schöne Salzburg in Österreich, zu besuchen. Damit habe ich nun jedem der drei großen, deutschsprachigen Länder hier unten einen Besuch gewidmet. (Die Schweiz mit Zürich war letztes Wochenende dran und ich werde hoffentlich noch einen nachträglichen Beitrag schreiben)
Fotos von Salzburg gibt es hier. Besonders gefallen hat mir ein kleines Haus, das man von der Festung aus gesehen hat (naja, eigentlich gab es eine ganze Reihe an schönen Häusern). Wenn ich einmal reich bin, möchte ich genau so eines haben und einrichten.
Heute wird also nocheinmal mit den anderen Praktikanten gefeiert (ich werde sie vermissen und wir haben uns schon versprochen uns in Zürich wiederzusehen, wenn wir alle einen Job haben.) und morgen wird gepackt und aufgeräumt.
Es war eine interessante Zeit hier. Ich habe einiges gelernt (seltsamerweise mehr darüber, wie Menschen sind, als anderes. Aber die Arbeit an Code Search hat mich auch einiges über Suche im Allgemeinen gelehrt.) und bin um viele Erfahrungen reicher.
Ich habe mich entschlossen diesen Blog hauptsächlich als privates Tagebuch weiterzuführen. Das heißt, ich werde die meisten Einträge nicht mehr veröffentlichen, dafür aber wieder (viel) regelmäßiger schreiben.
Gestern habe ich den Tag genutzt, um die Geburtstadt von Christian Doppler (und weniger bedeutenden Persönlichkeiten), das schöne Salzburg in Österreich, zu besuchen. Damit habe ich nun jedem der drei großen, deutschsprachigen Länder hier unten einen Besuch gewidmet. (Die Schweiz mit Zürich war letztes Wochenende dran und ich werde hoffentlich noch einen nachträglichen Beitrag schreiben)
Fotos von Salzburg gibt es hier. Besonders gefallen hat mir ein kleines Haus, das man von der Festung aus gesehen hat (naja, eigentlich gab es eine ganze Reihe an schönen Häusern). Wenn ich einmal reich bin, möchte ich genau so eines haben und einrichten.
Heute wird also nocheinmal mit den anderen Praktikanten gefeiert (ich werde sie vermissen und wir haben uns schon versprochen uns in Zürich wiederzusehen, wenn wir alle einen Job haben.) und morgen wird gepackt und aufgeräumt.
Es war eine interessante Zeit hier. Ich habe einiges gelernt (seltsamerweise mehr darüber, wie Menschen sind, als anderes. Aber die Arbeit an Code Search hat mich auch einiges über Suche im Allgemeinen gelehrt.) und bin um viele Erfahrungen reicher.
Ich habe mich entschlossen diesen Blog hauptsächlich als privates Tagebuch weiterzuführen. Das heißt, ich werde die meisten Einträge nicht mehr veröffentlichen, dafür aber wieder (viel) regelmäßiger schreiben.
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Sonntag, 26. Juli 2009
Farchant
Das Wochenende über war ich mit meiner Patentante in Farchant, wandern. Aufgrund des unsteten Wetters sind wir am Samstag dann aber doch nur kurz zu den Kuhfluchtsfällen hochgewandernt und haben dann das Schloss Linderhof besichtigt.
Von König Ludwig dem Zweiten erbaut war es das einzige Schloss, was er auch über längere Zeit bewohnt hat. Was schön ist: König Ludwig hatte die Gewohnheit verschiedene Bühnenbilder aus Wagners Opern um das Schloss herum nachzubauen. So kann man also in der Venusgrotte, durch ein Szenenbild des Tannhäusers gehen. Das Wasser der Grotte konnte übrigens auf über 40 Grad erwärmt werden, um dem König das Baden zu ermöglichen. Am Abend ging es dann ins bayrische Kabinett zu Grünwald und seiner (fast) perfekten Hitler-Imitation.
Heute morgen waren wir dann (in Rekordzeit!) auf dem Wank, einem ca 1600m hohen Berg in der Nähe von Farchant. Die Aussicht war hervorragend und das Gefühl, mal wieder eine längere Strecke zu wandern auch. Aber seht selbst (Bilder vom Schloss und vom Berg).
Von König Ludwig dem Zweiten erbaut war es das einzige Schloss, was er auch über längere Zeit bewohnt hat. Was schön ist: König Ludwig hatte die Gewohnheit verschiedene Bühnenbilder aus Wagners Opern um das Schloss herum nachzubauen. So kann man also in der Venusgrotte, durch ein Szenenbild des Tannhäusers gehen. Das Wasser der Grotte konnte übrigens auf über 40 Grad erwärmt werden, um dem König das Baden zu ermöglichen. Am Abend ging es dann ins bayrische Kabinett zu Grünwald und seiner (fast) perfekten Hitler-Imitation.
Heute morgen waren wir dann (in Rekordzeit!) auf dem Wank, einem ca 1600m hohen Berg in der Nähe von Farchant. Die Aussicht war hervorragend und das Gefühl, mal wieder eine längere Strecke zu wandern auch. Aber seht selbst (Bilder vom Schloss und vom Berg).
Montag, 20. Juli 2009
Pinakothek der Moderne und Innenstadt
Samstag war ich, trotz andauerenden Regenwetters in der Pinakothek der Moderne. Die Kunstsammung besitzt Bereiche über Kunst, Design, Architektur und Skulptur, von denen ich vor allem den Architekturbereich spannend fand. Es ging dort um das Einfügen neuer Gebäude(teile) in bestehende Bausubstanz, ohne die Atmossphäre der bestehenden Gebäude zu zerstören. Besonders die Waygood Gallery, die in einen bestehenden Innenhof eingebaut wurde, fand ich dabei beeindruckend. Die Bauprojekte waren dabei in der Pinakothek als Holzmodelle dargestellt, wobei Metallteile die neu hinzugefügten Gebäudeteile markierten.
Sonntag bin ich dank des überraschend guten Wetters durch die Innenstadt von München gelaufen, habe in einem vegetarischen Restaurant gut gegessen, den St. Peter Turm bestiegen und den englischen Garten erkundet.
Sonntag bin ich dank des überraschend guten Wetters durch die Innenstadt von München gelaufen, habe in einem vegetarischen Restaurant gut gegessen, den St. Peter Turm bestiegen und den englischen Garten erkundet.
Freitag, 17. Juli 2009
Canyoning
Ein Teamevent gleich am Anfang. Das Praktikum begann Mittwoch mit einer Canyoning Tour im österreichischen Landeck, gute 2 Stunden mit dem Bus von München entfernt. Canyoning ist eine interressante Erfahrung: Ziel ist es, im Wetsuit einem kleinen Fluss oder Bach durch eine Schlucht flussabwärts zu folgen. In unserem Fall teilweise im strömenden Regen.
Solange man in Bewegung bleibt wird es einem dabei interessanterweise nicht kalt, der Wetsuit isoliert also sehr gut. (Wartet man aber gerade auf das nächste Abseilen wird es schon ein wenig kühl. Ich war froh, dass am Ende unserer Tour die Sonne rauskam und uns aufwärmte) Das Canyoning selbst besteht dabei hauptsächlich aus vier Teilen: Laufen durch den Bach, Springen, Rutschen und Abseilen. Die ersten drei davon haben mir viel Spaß gemacht (gerade das Rutschen. Ich hätte auch nicht gedacht, dass ich mit den schweren Schuhen so gut schwimmen kann.), während das Abseilen nicht so toll war. Es ist schon eine eigenartige Erfahrung, nur von jemand fremden gesichert an einem Berg zu baumeln.
Ein Teamevent ist, wie der Name schon sagt, gut, um das Team kennenzulernen und ich habe mir einen guten Überblick verschaffen können.
Solange man in Bewegung bleibt wird es einem dabei interessanterweise nicht kalt, der Wetsuit isoliert also sehr gut. (Wartet man aber gerade auf das nächste Abseilen wird es schon ein wenig kühl. Ich war froh, dass am Ende unserer Tour die Sonne rauskam und uns aufwärmte) Das Canyoning selbst besteht dabei hauptsächlich aus vier Teilen: Laufen durch den Bach, Springen, Rutschen und Abseilen. Die ersten drei davon haben mir viel Spaß gemacht (gerade das Rutschen. Ich hätte auch nicht gedacht, dass ich mit den schweren Schuhen so gut schwimmen kann.), während das Abseilen nicht so toll war. Es ist schon eine eigenartige Erfahrung, nur von jemand fremden gesichert an einem Berg zu baumeln.
Ein Teamevent ist, wie der Name schon sagt, gut, um das Team kennenzulernen und ich habe mir einen guten Überblick verschaffen können.
Dienstag, 14. Juli 2009
Ein neuer Versuch
Nachdem ich eine Beschwerde wegen eines Blogeintrags zu einem Vortrag erhalten habe, war das Blog eine Zeit offline. Ich habe den entsprechenden Blogeintrag gelöscht und versuche nun einen zweiten Versuch. Sollten weitere Beschwerden dieser Art kommen, wird mein Blog aber schnell wieder off gehen: Ich habe keine Lust mich mit Ärger dieser Art herumzuschlagen und ich kann auch gut ein privates Tagebuch führen.
Ich bin inzwischen in München angekommen und habe schon einige Fotos von der näheren Umgebung und meiner kleinen, aber feinen Wohnung gemacht. Außerdem habe ich München ein wenig erforscht, mir in der Munich Readery zwei Bücher gekauft (die Fortsetzung von Wicked und einen Gedichtband), war beim Hautarzt (mein Körper hat mir deutlich gezeigt, dass ich in den letzten Monaten zuviel sozialen Stress erlebt habe) und auch für ein Mittagessen bei Google, wo ich meinen Host getroffen habe. Es ist beeindruckend, wie sehr Google München vom Stil her dem Google Gebäude in MTV ähnelt.
Morgen geht es zum Canyoning. Ich bin gespannt und freue mich darauf und vor allem aber auch auf meine Aufgabe und die Arbeit der nächsten Monate.
Ich bin inzwischen in München angekommen und habe schon einige Fotos von der näheren Umgebung und meiner kleinen, aber feinen Wohnung gemacht. Außerdem habe ich München ein wenig erforscht, mir in der Munich Readery zwei Bücher gekauft (die Fortsetzung von Wicked und einen Gedichtband), war beim Hautarzt (mein Körper hat mir deutlich gezeigt, dass ich in den letzten Monaten zuviel sozialen Stress erlebt habe) und auch für ein Mittagessen bei Google, wo ich meinen Host getroffen habe. Es ist beeindruckend, wie sehr Google München vom Stil her dem Google Gebäude in MTV ähnelt.
Morgen geht es zum Canyoning. Ich bin gespannt und freue mich darauf und vor allem aber auch auf meine Aufgabe und die Arbeit der nächsten Monate.
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Montag, 6. April 2009
Reykjavik 2: Kunst
Am 2. Tag in Keflavik haben wir (in den Zeiten, in denen wir nicht auf Busse warteten, in dem Zusammenhang ist auch das Wort Scatterbrain sehr schön und passend) neben dem Kolaportið Flohmarkt (mit einer riesengroßen Auswahl an isländischen Büchern, ich muss unbedingt isländisch lesen lernen) vor allem verschiedene Kunstgallerien in Reykjavik besucht.
In Kunstgalerien darf man leider meistens keine Fotos machen. Im Hafnarhusio habe ich aber einfach mit der Regel gebrochen und ein paar Fotos der Gemälde von Erro gemacht. Gerade das Bild mit Mao vor der New Yorker Skyline fand ich sehr aufwühlend, erschreckend und auch beeindruckend. Zur Erro Game Gallerie gab es auch eine Anzahl "Bauklötze" mit denen man die dort gezeigten Bilder in der Gallerie nachbauen konnte. Eine interessante Idee, um den Besucher tiefer in die Kunst miteinzubeziehen.
Danach waren wir auch (diesmal ohne Fotos) in der Nationalgallerie. Besonders schön war ein Bild, auf dem einige unleserliche Schriftfetzen recht chaotisch angeordnet waren. Schrift, selbst unleserliche, hat immer etwas magisches, finde ich. Zu einem Zettel, den man zufällig auf der Straße findet und liest kann man sich tausend Geschichten denken. Und es macht Spaß, selber zufällige Zettel zu verteilen und sich auszumalen, was für Gedanken man dabei bei anderen Menschen auslöst.
Auch ein sehr beeindruckend war eine Bilderreihe über einen Performance-Kunst-Akt bei dem sich der Künstler als Statue verkleidet hatte und während einer Ausstellung plötzlich aufstand und ging. Die Statue weckte soviele Assoziationen (Kriegsopfer, griechischer Philosoph, Geist, Marmorstatue eines berühmten Menschen, ...) das es schade ist, nicht dabeigewesen zu sein.
Am Abend bin ich dann nach Keflavik gefahren und habe mich heute über Flugzeug und Bus wieder nach Paderborn vorgearbeitet. Ich vermisse das isländische Wetter, den Wind und die relative Kälte. Aber ich habe währenddessen Egils Sage zuende gelesen, also folgt demnächst noch ein (sogar zwei, da ich mir 101 Reykjavik am Flughafen gekauft habe) Beitrag zu Island.
In Kunstgalerien darf man leider meistens keine Fotos machen. Im Hafnarhusio habe ich aber einfach mit der Regel gebrochen und ein paar Fotos der Gemälde von Erro gemacht. Gerade das Bild mit Mao vor der New Yorker Skyline fand ich sehr aufwühlend, erschreckend und auch beeindruckend. Zur Erro Game Gallerie gab es auch eine Anzahl "Bauklötze" mit denen man die dort gezeigten Bilder in der Gallerie nachbauen konnte. Eine interessante Idee, um den Besucher tiefer in die Kunst miteinzubeziehen.
Danach waren wir auch (diesmal ohne Fotos) in der Nationalgallerie. Besonders schön war ein Bild, auf dem einige unleserliche Schriftfetzen recht chaotisch angeordnet waren. Schrift, selbst unleserliche, hat immer etwas magisches, finde ich. Zu einem Zettel, den man zufällig auf der Straße findet und liest kann man sich tausend Geschichten denken. Und es macht Spaß, selber zufällige Zettel zu verteilen und sich auszumalen, was für Gedanken man dabei bei anderen Menschen auslöst.
Auch ein sehr beeindruckend war eine Bilderreihe über einen Performance-Kunst-Akt bei dem sich der Künstler als Statue verkleidet hatte und während einer Ausstellung plötzlich aufstand und ging. Die Statue weckte soviele Assoziationen (Kriegsopfer, griechischer Philosoph, Geist, Marmorstatue eines berühmten Menschen, ...) das es schade ist, nicht dabeigewesen zu sein.
Am Abend bin ich dann nach Keflavik gefahren und habe mich heute über Flugzeug und Bus wieder nach Paderborn vorgearbeitet. Ich vermisse das isländische Wetter, den Wind und die relative Kälte. Aber ich habe währenddessen Egils Sage zuende gelesen, also folgt demnächst noch ein (sogar zwei, da ich mir 101 Reykjavik am Flughafen gekauft habe) Beitrag zu Island.
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Sonntag, 5. April 2009
Reykjavik 1(01): Eis Tölt
Wie die meisten unter euch wissen bin ich ein aufmerksamer Verfolger von Dressurreitwettbewerben. Wie vielleicht weniger wissen gibt es auf Island die Islandpferde (keineswegs Islandponys, auch wenn sie nur etwa deren Größe erreichen), die eine besondere Gangart beherrschen: Das sogenannte "Tölten" (ursprüngliche wurde diese Gangart von vielen europäischen Pferden beherrscht, aber mit dem Untergang des Reitens als Transportmöglichkeit ging auch das Tölten als Gangart unter).
Im Tölt ist die Fußfolge des Pferdes genau wie im Schritt hinten links, vorne links, hinten rechts, vorne rechts. Anders als im Schritt wechseln sich im Tölt jedoch Ein- und Zweibeinstützen ab (Es ist immer mindestens ein, in einigen Phasen zwei Beine auf dem Boden). Das ermöglicht zum einen sehr hohe Geschwindigkeiten (die annährend die eines gallopierenden Pferdes erreichen können) und zum anderen eine sehr hohe Stabilität für den Reiter, der kaum Erschütterungen ausgesetzt ist.
In Reykjavik gab es nun am Samstag ein Eistölt-Turnier. Wie der Name schon sagt geht es dabei darum die Pferde auf einer Eisfläche (!) möglichst elegant tölten zu lassen. Wie beim Dressurreiten werden die Durchgänge mit Noten zwischen 0.0 (sehr schlecht) und 10.0 (sehr gut) bewertet. Ina, Sontje und ich konnten also den Abend damit verbringen, die Islandmeisterschaften im Tölten zu betrachten, und die (im Großen und Ganzen) technisch hervorragende Ausführung dieser einzigartigen Gangart zu bewundern.
Ina hat sogar mit meiner Kamera ein Video gedreht, dass ihr hier findet. Beachtet vor allem, wie flüssig die Bewegungen der Pferde auf dem Eis sind, auf dem Menschen Probleme haben zu laufen. Am Ende des Videos kommt es leider zu einem technischen Fehler, da das Pferd auf dem Eis abrutscht und die Berandung berührt. Fotos vom Tölten und von einigem anderen in Reykjavik gibt es auch hier. Außerdem wurde das alte Bifröst Album mit den Fotos von unserer Wanderung zum Wasserfall aktualisiert.
Im Tölt ist die Fußfolge des Pferdes genau wie im Schritt hinten links, vorne links, hinten rechts, vorne rechts. Anders als im Schritt wechseln sich im Tölt jedoch Ein- und Zweibeinstützen ab (Es ist immer mindestens ein, in einigen Phasen zwei Beine auf dem Boden). Das ermöglicht zum einen sehr hohe Geschwindigkeiten (die annährend die eines gallopierenden Pferdes erreichen können) und zum anderen eine sehr hohe Stabilität für den Reiter, der kaum Erschütterungen ausgesetzt ist.
In Reykjavik gab es nun am Samstag ein Eistölt-Turnier. Wie der Name schon sagt geht es dabei darum die Pferde auf einer Eisfläche (!) möglichst elegant tölten zu lassen. Wie beim Dressurreiten werden die Durchgänge mit Noten zwischen 0.0 (sehr schlecht) und 10.0 (sehr gut) bewertet. Ina, Sontje und ich konnten also den Abend damit verbringen, die Islandmeisterschaften im Tölten zu betrachten, und die (im Großen und Ganzen) technisch hervorragende Ausführung dieser einzigartigen Gangart zu bewundern.
Ina hat sogar mit meiner Kamera ein Video gedreht, dass ihr hier findet. Beachtet vor allem, wie flüssig die Bewegungen der Pferde auf dem Eis sind, auf dem Menschen Probleme haben zu laufen. Am Ende des Videos kommt es leider zu einem technischen Fehler, da das Pferd auf dem Eis abrutscht und die Berandung berührt. Fotos vom Tölten und von einigem anderen in Reykjavik gibt es auch hier. Außerdem wurde das alte Bifröst Album mit den Fotos von unserer Wanderung zum Wasserfall aktualisiert.
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Samstag, 4. April 2009
Island Tag 1: Bifröst
Während wir hier gerade unseren jeweiligen Kater auskurieren bleibt Zeit für einen Blogeintrag.
Gestern über war ich Morgens und am frühen Nachmittag (Sontje musste heute noch arbeiten) in der Umgebung von Bifröst, an einem zugeforenen See und auf einem nahen Vulkan. Ich habe auch von beidem Fotos gemacht. Gerade der Vulkan war sehr beeindruckend: Man konnte auf die Kraterwand klettern und dort oben dann um den Krater herumlaufen und hatte gute Aussichten in den Krater und auf Bifröst (auf den Fotos ist übrigens wirklich ganz Bifröst zu sehen). Es wehte eine ziemlich steife Brise und auf dem Kraterrand musste man aufpassen, nicht weggeweht zu werden... zumal der Abstieg über einen kleinen Schotterpfad (der Berghang besteht ja aus losem Lavagestein) entlangging, auf dem teilweise noch Schnee lag... interesting times... .
Am späten Nachmittag sind wir dann zu einem nahen Wasserfall und am Fluss entlang getrekkt. Fotos davon existieren, sind aber noch nicht online. Heute werden wir uns um 14:00 aufmachen und mit dem Bus nach Reykjavik fahren (leider kamen wir nicht an ein Auto, deswegen keine Geysire).
Der Name "schwarze Insel" passt ganz gut zu Island: Überall sieht man das schwarze Lavagestein (Proben sind bereits im Gepäck). Nur im Winter wird es eine weiße Insel.
Samstag, 11. Oktober 2008
Kleinvieh macht auch Mist...
... wäre eine passende Überschrift für die letzten Tage: Nachdem ich zunächst dachte mit dem Umräumen der Möbel das gröbste Überstanden zu haben musste ich mich nun damit bechäftigen, alle meine Bücher, Studienunterlagen und allen restlichen Kleinkram in meine neue Wohnung zu schaffen: Eine lange und anstrengende Aufgabe, zumal ich nur ein kleines Auto hatte und jedesmal in meiner alten Wohnung in den 4. Stock steigen musste. Deswegen bin ich auch froh heute mit dem allermeisten fertig zu sein (Natürlich geriet ich bei der Heimfahrt mit dem Auto noch in einen Stau, aber wenigstens konnte ich dort einen sehr schönen Sonnenuntergang betrachten und außerdem finde ich es schön, Nachts über die Autobahn zu fahren).
Außerdem habe ich Abknallen von Friedrich Ani durchgelesen: Ein sehr spannender Krimi, in dem der Täter sehr menschlich (bzw. einige der Opfer recht unmenschlich) dargestellt werden. Für meinen Geschmack gab es zwar ein paar viele unwichtige Nebenfiguren, aber ich war trotzdem so an das Buch gefesselt, dass ich die zweite Hälfte in einem Rutsch durchgelesen habe.
Außerdem habe ich Abknallen von Friedrich Ani durchgelesen: Ein sehr spannender Krimi, in dem der Täter sehr menschlich (bzw. einige der Opfer recht unmenschlich) dargestellt werden. Für meinen Geschmack gab es zwar ein paar viele unwichtige Nebenfiguren, aber ich war trotzdem so an das Buch gefesselt, dass ich die zweite Hälfte in einem Rutsch durchgelesen habe.
Mittwoch, 17. September 2008
Die Heimreise
Zeit, Abschied zu nehmen von der Ile de Re und über einen weiteren Aufenthalt in Paris nach Hause zu fahren. Die Verabschiedungen von den anderen Sommerschulteilnehmern waren herzlich (mein Facebook Account wird langsam wirklich nützlich) und von La Rochelle aus sind einige noch bis nach Paris mitgefahren (aber niemand hatte dort noch groß Aufenthalt).
Paris kam mir an einem Wochentag sehr laut und voll und überhaupt nicht romantisch vor. Ich bin nach Montmatre gelaufen, um die Aussicht dort zu genießen (leider war kein Besuch bei Shakespeare & Company mehr möglich): Man kann fast ganz Paris von dort oben sehen, aber leider gabe es auch viele aufdringliche Schmuckverkäufer, so dass ich nicht unbedingt lange dort bleiben wollte.
Die Rückreise in der 1. Klasse war dann trotz einer Verspätung um 30 min zwischen Paris und Frankfurt erstaunlich unproblematisch: Ich habe zwar meinen Anschlusszug in Frankfurt verpasst, aber die Bahn erlaubt es, in einem solchen Fall, auch bei einem Ticket mit Zugbindung, beliebige Züge zu nehmen. Ich muss aber sagen, dass das Fahren in der 1. Klasse eigentlich nur auf internationalen Verbindungen Sinn macht: Dort bekommt man ein Essen umsonst an den Platz gebracht. Sonst sind die einzigen Vorteile ein etwas geräumigerer Platz, eine (kostenlose) Zeitung und theoretisch auch, dass man Essen am Platz bestellen könnte (aber praktisch war keiner da, der die Bestellung aufgenommen hätte).
Auf der Strecke zwischen Kassel und Warburg dann noch etwas witziges: Ein Polizist sitzt in einer Sitzgruppe neben mir neben einer Frau. Damit sie aufstehen kann muss er auch aufstehen, was er mit "Wir lassen sie doch nicht sitzen!" kommentiert. Und dann setzt er noch ein "Das tun wir mit anderen!" dahinter...
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Montag, 8. September 2008
St. Martin
Gestern sind wir mit dem Fahrrad über die Insel nach St. Martin gefahren. St. Martin ist ein schönes, typisch französisches Dörfchen. Etwas touristisch, aber trotzdem Gelegenheit für ein paar Fotos.
Die Architektur der französischen Dörfer und Städte hier ähnelt sich übrigens ziemlich: Man kann kaum eine Stadt von der anderen unterscheiden. Die Häuser sind im Gegensatz zu deutschen Städte auch viel älter: Spätauswirkungen des 2. Weltkriegs.
Die Architektur der französischen Dörfer und Städte hier ähnelt sich übrigens ziemlich: Man kann kaum eine Stadt von der anderen unterscheiden. Die Häuser sind im Gegensatz zu deutschen Städte auch viel älter: Spätauswirkungen des 2. Weltkriegs.
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Donnerstag, 4. September 2008
La Rochelle, Essen in der Relaisoleil, Sport
Gerade gab es Abendessen: St. Jakobs Muscheln mit Brokkoli. Aber natürlich nur für die Nichtvegetarier: Die Vegetarier bekamen stattdessen Brokkoli mit 20 g Käse überbacken. Habe ich schon erwähnt das ich hier öfter mal von meinem Vegetariertum abweiche? Nachdem es an den ersten paar Tagen für Vegetarier mittags und abends grundsätzlich Omlett gab, habe ich das für nötig befunden.
Dafür sind die Fotos von La Rochelle online: La Rochelle ist eine schöne, leider aber ziemlich touristische Küstenstadt. Der kleine, mit zwei Kettentürmen gut gesicherte, Hafen ist aber einen Besuch wert. Außerdem habe ich dort etwas erlebt, was bei keinem Frankreichbesuch fehlen darf: Eine Gewerkschaftskundgebung (die Gewerkschaftler saßen auch mit mir im TGV).
Bald soll es hier ein Fußballturnier für die Maschinenlernenden geben: Habe mich schon in ein Team eingetragen und freue mich darauf...
Dafür sind die Fotos von La Rochelle online: La Rochelle ist eine schöne, leider aber ziemlich touristische Küstenstadt. Der kleine, mit zwei Kettentürmen gut gesicherte, Hafen ist aber einen Besuch wert. Außerdem habe ich dort etwas erlebt, was bei keinem Frankreichbesuch fehlen darf: Eine Gewerkschaftskundgebung (die Gewerkschaftler saßen auch mit mir im TGV).
Bald soll es hier ein Fußballturnier für die Maschinenlernenden geben: Habe mich schon in ein Team eingetragen und freue mich darauf...
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Mittwoch, 3. September 2008
Paris
Draußen regnet es. Es regnet nicht nur, es strömt. Und ich sitze auf einem Plastikstuhl im Barbereich der Ferienanlage und warte darauf, dass es endlich Frühstück und damit einen warmen Tee gibt.
Zeit also, sich an bessere Zeiten zu erinnern und den ausführlichen Bericht über Paris zu schreiben (zumal auch die Fotos jetzt online sind).
Es begann damit, dass man sich im Est Hotel nicht an meine Buchung erinnern konnte. Ein etwas ärgerlicher Umstand, da es schon recht spät war und ich außerdem müde war und nicht noch ein anderes Hotel suchen wollte. Wenigstens war die Rezeptionistin freundlich und nach einigem Suchen entdeckte sie, dass sie zwar nicht meine Buchungspapiere hatte, mich aber dafür bereits für einen Raum eingeplant hatte, den ich dann auch beziehen konnte. Ich glaube ich habe an dem Tag nichts mehr gemacht als zu schlafen, sicherlich 10 Stunden lang.
Mein eigentlicher Tag in Paris war dann dank großteils sonnigem Wetter sehr schön: Angefangen habe ich frühmorgens mit der Kathedrale von Notre Dame, die im gotischen Stil recht interessant ist (ich hätte sie mir allerdings größer vorgestellt, man kann sie, glaube ich ganz gut mit dem Kölner Dom vergleichen), dann bin ich das St. Michel Boulevard runtergewandert und habe in einem Starbucks (übrigens: Manchmal ist man sehr froh, dass es überall diese Fastfood Ketten gibt: Man weiß, was einen erwartet und man kennt auch die nötige Kommunikation fast auswendig) einen Kakao getrunken.
Danach habe ich sicherlich 2h im Buchladen "Shakespeare & Company" verbracht (was sehr beruhigend war, da man dort selbstverständlich Englisch gesprochen hat). Das schöne an dem Laden ist, dass er zusätzlich zu den zu verkaufenden Büchern im Erdgeschoss auch noch ein Obergeschoss hat, in dem sehr viele sehr alte Bücher stehen, die man lesen, aber nicht kaufen kann: Ich habe sicherlich eine Stunde damit verbracht ein Essay aus diesem Buch zu lesen (man bemerke übrigens, dass es "Volume 3" ist und die Summe bei 3 anfängt).
Nach Shakespeare & Company bin ich die Seine runter über das Louvre und die Champ de Elysee bis zum Eiffelturm gewandert: Alle diese drei Orte sind wirklich richtig beeindruckend groß und ehrfurchterweckend (vor allem das Louvre: Man sieht von außen einen gigantischen Palast und dann fällt einem ein, dass dieser komplett mit Kunst gefüllt ist... deswegen habe ich auch garnicht erst versucht es zu betreten)
Vom Eiffelturm bin ich dann mit der "Straßenbahn" (die unterirdisch ist) und der Metro wieder zurück zum Hotel. Die Pariser Metro ist übrigens nicht sehr benutzerfreundlich: Um ein Ticket zu kaufen muss man sich mit Automaten auseinandersetzen die völlig eigenartige und ungewohnte Bedienelemente benutzen (z.B. eine große "Rolle" die man umherrollen muss, um Auswahlen zu machen).
Am besten gefallen hat mir, würde ich sagen, Shakespeare & Company und das wird wohl auch der Ort sein an dem ich den Parisabend meiner Rückreise verbringe.
Zeit also, sich an bessere Zeiten zu erinnern und den ausführlichen Bericht über Paris zu schreiben (zumal auch die Fotos jetzt online sind).
Es begann damit, dass man sich im Est Hotel nicht an meine Buchung erinnern konnte. Ein etwas ärgerlicher Umstand, da es schon recht spät war und ich außerdem müde war und nicht noch ein anderes Hotel suchen wollte. Wenigstens war die Rezeptionistin freundlich und nach einigem Suchen entdeckte sie, dass sie zwar nicht meine Buchungspapiere hatte, mich aber dafür bereits für einen Raum eingeplant hatte, den ich dann auch beziehen konnte. Ich glaube ich habe an dem Tag nichts mehr gemacht als zu schlafen, sicherlich 10 Stunden lang.
Mein eigentlicher Tag in Paris war dann dank großteils sonnigem Wetter sehr schön: Angefangen habe ich frühmorgens mit der Kathedrale von Notre Dame, die im gotischen Stil recht interessant ist (ich hätte sie mir allerdings größer vorgestellt, man kann sie, glaube ich ganz gut mit dem Kölner Dom vergleichen), dann bin ich das St. Michel Boulevard runtergewandert und habe in einem Starbucks (übrigens: Manchmal ist man sehr froh, dass es überall diese Fastfood Ketten gibt: Man weiß, was einen erwartet und man kennt auch die nötige Kommunikation fast auswendig) einen Kakao getrunken.
Danach habe ich sicherlich 2h im Buchladen "Shakespeare & Company" verbracht (was sehr beruhigend war, da man dort selbstverständlich Englisch gesprochen hat). Das schöne an dem Laden ist, dass er zusätzlich zu den zu verkaufenden Büchern im Erdgeschoss auch noch ein Obergeschoss hat, in dem sehr viele sehr alte Bücher stehen, die man lesen, aber nicht kaufen kann: Ich habe sicherlich eine Stunde damit verbracht ein Essay aus diesem Buch zu lesen (man bemerke übrigens, dass es "Volume 3" ist und die Summe bei 3 anfängt).
Nach Shakespeare & Company bin ich die Seine runter über das Louvre und die Champ de Elysee bis zum Eiffelturm gewandert: Alle diese drei Orte sind wirklich richtig beeindruckend groß und ehrfurchterweckend (vor allem das Louvre: Man sieht von außen einen gigantischen Palast und dann fällt einem ein, dass dieser komplett mit Kunst gefüllt ist... deswegen habe ich auch garnicht erst versucht es zu betreten)
Vom Eiffelturm bin ich dann mit der "Straßenbahn" (die unterirdisch ist) und der Metro wieder zurück zum Hotel. Die Pariser Metro ist übrigens nicht sehr benutzerfreundlich: Um ein Ticket zu kaufen muss man sich mit Automaten auseinandersetzen die völlig eigenartige und ungewohnte Bedienelemente benutzen (z.B. eine große "Rolle" die man umherrollen muss, um Auswahlen zu machen).
Am besten gefallen hat mir, würde ich sagen, Shakespeare & Company und das wird wohl auch der Ort sein an dem ich den Parisabend meiner Rückreise verbringe.
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Dienstag, 2. September 2008
Ile de Re
Gestern bin ich von Paris weiter nach La Rochelle gefahren und von dort mit einem Bus zur Ile de Re weitertransportiert worden.
Die Sommerakademie befindet sich in einem kleinen Feriendorf (jeder Teilnehmer hat ein kleines Bungalow mit einem Zimmer und einem sehr kleinen Bad), das wir mit einer Seniorengruppe teilen.
Es sind überraschend viele Deutsche hier (Hamburg, Berlin, Kaiserslautern, ...), aber auch viele internationale Studenten.
Einige zufällige Beobachtungen:
- Eine Teilnehmerin hat einen Fingerring, auf dem eine Taste einer alten Tastatur ist :-).
- Abends ins Meer zu rennen bedeutet, dass morgens die Sandalen voll Sand sind.
- Franzosen kennen keine Tassen für Tee, sie trinken aus großen Schalen, wie wir sie fürs Müsli benutzen
- Einige Teilnehmer hier reden davon, dass die Industrie "zu wenig ans Maschinenlernen glaubt" und fragen sich schüchtern, ob sie diese oder jene Größe des Maschinenlernens ansprechen sollen (aber mir würde es mit Papadimitriou vermutlich ähnlich gehen...)
Ich habe Fotos von La Rochelle und Paris gemacht, die gerade hochgeladen werden...
Die Sommerakademie befindet sich in einem kleinen Feriendorf (jeder Teilnehmer hat ein kleines Bungalow mit einem Zimmer und einem sehr kleinen Bad), das wir mit einer Seniorengruppe teilen.
Es sind überraschend viele Deutsche hier (Hamburg, Berlin, Kaiserslautern, ...), aber auch viele internationale Studenten.
Einige zufällige Beobachtungen:
- Eine Teilnehmerin hat einen Fingerring, auf dem eine Taste einer alten Tastatur ist :-).
- Abends ins Meer zu rennen bedeutet, dass morgens die Sandalen voll Sand sind.
- Franzosen kennen keine Tassen für Tee, sie trinken aus großen Schalen, wie wir sie fürs Müsli benutzen
- Einige Teilnehmer hier reden davon, dass die Industrie "zu wenig ans Maschinenlernen glaubt" und fragen sich schüchtern, ob sie diese oder jene Größe des Maschinenlernens ansprechen sollen (aber mir würde es mit Papadimitriou vermutlich ähnlich gehen...)
Ich habe Fotos von La Rochelle und Paris gemacht, die gerade hochgeladen werden...
Sonntag, 31. August 2008
Paris
Paris ist vor allem groß...
Im Moment sitze ich im Starbucks am Boulevard St. Michel und erfreue mich des ziemlich teuren WLANs dort während es um mich herum ziemlich laut und ungemütlich wird.
Deswegen nur kurz: Fotos gibt es bald, "Shakespeare & Company" ist einer der besten Buchläden, die ich kenne, Notre Dame ist nicht so groß, wie man denkt und der Eiffelturm ist wirklich richtig hoch... ach ja: Französische U-Bahnen sind ein wenig bekloppt...
Ein ausführlicher Bericht kommt, sobald ich irgendwo in Ruhe schreiben kann...
Im Moment sitze ich im Starbucks am Boulevard St. Michel und erfreue mich des ziemlich teuren WLANs dort während es um mich herum ziemlich laut und ungemütlich wird.
Deswegen nur kurz: Fotos gibt es bald, "Shakespeare & Company" ist einer der besten Buchläden, die ich kenne, Notre Dame ist nicht so groß, wie man denkt und der Eiffelturm ist wirklich richtig hoch... ach ja: Französische U-Bahnen sind ein wenig bekloppt...
Ein ausführlicher Bericht kommt, sobald ich irgendwo in Ruhe schreiben kann...
Dienstag, 26. August 2008
Vorbereitungen
Im Moment laufen die Vorbereitungen für Frankreich auf Hochtouren. Die Leute von der Sommerschule haben heute eine Masse an Vorbereitungsmaterial geschickt (ich freue mich schon auf die Gelegenheit, mehr mit R zu machen). Der Zeitplan ist hier schon seit geraumer Zeit online: Es sieht so aus, als hätte ich in den nächsten Wochen nicht viel freie Zeit. (Und eigentlich freue ich mich sogar richtig darüber, wieder etwas zu tun zu haben).
Ich bin auch gespannt auf den Urlaubstag in Paris (und auch auf die Zugfahrt nach Paris)... und auch ein wenig nervös: Immerhin kann ich kein Französisch (ich vermute aber, dass das in Paris oft vorkommt).
Packen müsste ich auch noch...
Ich bin auch gespannt auf den Urlaubstag in Paris (und auch auf die Zugfahrt nach Paris)... und auch ein wenig nervös: Immerhin kann ich kein Französisch (ich vermute aber, dass das in Paris oft vorkommt).
Packen müsste ich auch noch...
Freitag, 11. Juli 2008
Servicewüste Deutschland
Ich stieg in den Bus ein und verlangte eine Fahrkarte zum Hauptbahnhof. Anstandslos und freundlich wurde mir diese Fahrkarte verkauft. Ich setzte mich in den Bus und...
... merkte erst eine ganze Zeit später das dieser Bus überhaupt nicht zum Hauptbahnhof fuhr.
Was sich der Busfahrer wohl gedacht hat?
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