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Donnerstag, 1. Juli 2010

Munich

München. Nach meinen letzten Abschiedsfeten in Paderborn bin ich nun seit gestern in München angekommen. Mein zukünftiges Zimmer habe ich schon besucht und meine Sachen dort deponiert. Es gefällt mir sehr, zumal darin zwei riesige Bücherschränke mit Romanen, einer ganzen Menge Sachbücher zu Fotografie und Kunst allgemein und sogar Bücher wie NoLogo stehen. Das Zimmer selbst ist etwa so groß, wie das alte in Paderborn. Heute ist also mein erster Tag und meine erste Aufgabe ist... Bogenschießen. Ein Offsite Event, wie schon beim letzten Mal. Morgen geht es dann richtig los und ich bin schon gespannt auf die Aufgaben.

Sonntag, 6. Dezember 2009

Datenkrake Google?

Nach langer Zeit habe ich mich entschlossen, wieder einen Artikel hier einzustellen.

In den letzten Wochen und Monaten und eigentlich auch schon seit längerem bekomme ich verstärkt den Eindruck, das Google von vielen meiner Kommilitonen vor allem als eine Datenkrake angesehen wird. Teilweise wurde ich nach meinem Praktikum sogar als gehirngewaschen bezeichnet (eine sehr einfache Position: Egal was ich sage. Der Grund ist die Gehirnwäsche. Allerdings übersehen diejenigen, dass ich bereits vor meinem Praktikum von Google überzeugt war).

Ich möchte hier deswegen (und weil viele auch aus Höflichkeit dieses Thema nicht direkt ansprechen wollen) versuchen, ein kohärentes Argument zu formulieren, warum ich diese Bedenken nicht teile. Ich würde mich freuen, wenn in den Kommentaren eine Diskussion über das Thema zustande kommt.

Kümmert sich Google nicht um Privacy?

Google ist immer noch eine junge Firma. Privacy wurde, gerade in den ersten Jahren, noch nicht als ein Kernthema angesehen. Man hatte eine Suchmaschine, dann kam ein Email-Dienst hinzu und schrittweise folgten mehr und mehr Dienste und Services. Privacy war zu diesen Zeiten noch kein großes Thema und wurde in diesem Durcheinander schlichtweg übersehen.

Dies ändert sich zur Zeit. Google hat hier eine Übersichtsseite eingerichtet, auf der sich jeder informieren kann, welche Informationen Google genau über ihn speichert. Außerdem können dort die Datenschutzbestimmungen aller benutzten Services eingesehen werden. Google erklärt außerdem in seinen Datenschutzbestimmungen hier genau, zu welchem Zweck Daten gesammelt werden. Im Hinweis für GoogleMail steht z.B.

Die Computer von Google werten die Informationen in Ihren Nachrichten aus verschiedenen Gründen aus, unter anderem zur Formatierung und Darstellung der Informationen für Sie, zur Schaltung von Anzeigen und verwandten Links, zur Vermeidung von unerwünschten Massen-E-Mails (Spam), zur Sicherung Ihrer Nachrichten und zu anderen Zwecken im Zusammenhang mit dem Angebot von Google Mail.

Man beachte dabei, dass hier von einer Auswertung von Computer gesprochen wird. Menschen schauen sich die Mails ohne weiteres garnicht an.

Auf die Auswertung durch Computer zu verzichten ist illusorisch: Googles Geschäftsmodell ist es, Geld mit dem Schalten von kontextueller Werbung zu verdienen. Der Kontext kann aber nur bestimmt werden, wenn eine Mail ausgewertet werden darf. Auch die Spambekämpfung kann nur effektiv durchgeführt werden, wenn Emails ausgewertet werden dürfen.

Desweiteren wird (selbstverständlich) auch der Verkauf von Daten an Dritte ausgeschlossen:

Auf keinen Fall verkaufen oder vermieten wir Ihre persönlichen Daten oder geben sie auf andere Art an Dritte weiter, außer in den wenigen in den Google-Datenschutzbestimmungen beschriebenen Fällen, wenn wir z. B. glauben, dass dies aus gesetzlichen Gründen erforderlich ist.

Fehler in Datenschutzbestimmungen und Nutzungsbedingungen werden behandelt, wie technische Fehler auch und möglichst schnell behoben. Es ist im Leben allgemein meistens ratsamer Dinge, die durch Fehler erklärt werden können, nicht allzuschnell als Bosheit einzustufen.

Die üblichen Anmerkungen zu diesen Argumenten sind vor allem, dass man ja nicht wissen könne ob Google sich tatsächlich an diese Bestimmungen hält. Dies führt uns zu meinem zweiten Punkt.

Welche Motivation hat Google eigentlich, meine Daten auszunutzen?

Google ist umgeben von einem Schwarm an Medien, die sich auf jeden Fehler, die das Unternehmen macht stürzen werden. Große Medienmogule wie Murdoch sind von Google verärgert und werden sicher keine Panne verheimlichen. Ein Skandal um mißbräuchlich verwendete Daten wäre extrem schlecht für Google: Google verdient mit jedem Klick auf eine Werbeanzeige. Weniger Kunden für Google bedeuten direkt weniger Geld für das Unternehmen.

Stehe ich vor der Alternative, einen Email-Account bei Google oder aber bei einem kleinen Drittanbieter einzurichten, halte ich meine Daten bei Google sogar für deutlich besser aufgehoben. Je kleiner ein Unternehmen ist, desto größer ist die Gefahr, dass es bald von einem der großen Spieler aufgekauft wird. (Viele Start-Ups werden sogar mit dem Ziel gegründet irgendwann für ein paar Millionen aufgekauft zu werden) Wird aber mein Email-Anbieter gekauft, so sind meine Daten plötzlich bei einer dritten Partei, mit der ich vorher nichts zu tun hatte. Ein Risiko das ich minimieren kann, wenn ich mein Konto bei Google, als einer sehr großen und stabilen Firma führe.

Schlimmer noch: Wenn eine kleine Firma sich dazu entscheidet, meine Daten mißbräuchlich zu verwenden, risikiert sie wesentlich weniger als Google, da die Medien dem Skandal nicht im selben Maße Aufmerksamkeit schenken werden. Eine kleine Firma ist meiner Meinung nach deswegen wesentlich unsicherer als Google.

(Es gibt hier sicher noch einige Alternativen die man durchdenken kann, aber ich möchte den Post nicht allzulang werden lassen.)

Abschließende Worte

Ich denke, dass große Firmen (vielleicht sogar speziell große Computerfirmen, denn ein ähnliches Schicksal haben früher auch IBM und Microsoft erlitten) generell schnell das Ziel einer gewissen Art von Paranoia werden. Computerprogramme sind ein wenig wie (die Vorstellung von) Magie: Unheimlich komplex und potentiell sehr mächtig. Computerprogramme die gleichzeitig auf tausenden von Computern laufen und Petabytes an Daten verwalten um so mehr.

Menschen haben Angst vor komplexen und undurchsichtigen Dingen. Deswegen werden große Firmen selbst bei besten Intentionen (Ich bin fest überzeugt, dass sehr viele der Mitarbeiter Googles tatsächlich die Welt verbessern wollen) schnell Ziel einer modernen Form der Hexenjagd: Ohne sich tiefergehend mit der Materie zu beschäftigen werden sie als unheimliche, dunkle Krake dargestellt, die in tiefen Abgründen hockt und nur darauf wartet, alle Daten derer sie habhaft werden kann möglichst gewinnbringend zu verkaufen.

Montag, 12. Oktober 2009

Züri

Züri oder auch Zürich im norddeutschen Dialekt (und norddeutsch ist alles nördlich der Alpen) ist Standort der größten Google Niederlassung im kontinentalen Europa. Und da man als Google Praktikant Zutritt zu allen Google Außenposten hat, entschieden wir, also Leo und ich, uns (vor inzwischen geraumer Zeit) der Stadt einen Besuch abzustatten.

Neben Google gibt es dort den Zürichsee (auf dem wir eine ausgedehnte Bootsfahrt machten), eine wunderschöne, verwinkelte Altstadt und einen Fluß auf dem sogar Boote des öffentlichen Nahverkehrs fahren.

Ich habe die Stadt auch und vor allem als eventuellen zukünftigen Wohnort besichtigt. Zürich ist sehr teuer (und durch den Wechselkurs der überaus nervigen Rappen erscheint es noch teuer), aber auch sehr schön. In der Altstadt stehen unzählige alte, mittelalterliche Gebäude (die Schweiz war in beiden Weltkriegen neutral: Ihre Städte wurden nie zerstört) und unter anderem findet man dort auch das Cabaret Voltaire, die Geburtsstätte des Dadaismus. Nachteil dieser Gebäude: Niedrige Decken und verwinkelte Innenräume. Außerdem vermutlich hohe Mieten und demzufolge würde meine Wohnung eher am Rande der Stadt liegen.

Neben Google gibt es in Zürich auch eine exzellente technische Universität. Falls ich also nicht genommen werde kann es sein, dass ich dennoch für einige Jahre dort ende.

Achja: Fotos

Samstag, 10. Oktober 2009

Salzburg

Das Praktikum ist vorbei und ich genieße einige letzte Tage in München, bevor es zurück nach Paderborn geht und ich wieder in den Alltag des Studentenlebens eintauche (nur noch ein Semester!).

Gestern habe ich den Tag genutzt, um die Geburtstadt von Christian Doppler (und weniger bedeutenden Persönlichkeiten), das schöne Salzburg in Österreich, zu besuchen. Damit habe ich nun jedem der drei großen, deutschsprachigen Länder hier unten einen Besuch gewidmet. (Die Schweiz mit Zürich war letztes Wochenende dran und ich werde hoffentlich noch einen nachträglichen Beitrag schreiben)

Fotos von Salzburg gibt es hier. Besonders gefallen hat mir ein kleines Haus, das man von der Festung aus gesehen hat (naja, eigentlich gab es eine ganze Reihe an schönen Häusern). Wenn ich einmal reich bin, möchte ich genau so eines haben und einrichten.

Heute wird also nocheinmal mit den anderen Praktikanten gefeiert (ich werde sie vermissen und wir haben uns schon versprochen uns in Zürich wiederzusehen, wenn wir alle einen Job haben.) und morgen wird gepackt und aufgeräumt.

Es war eine interessante Zeit hier. Ich habe einiges gelernt (seltsamerweise mehr darüber, wie Menschen sind, als anderes. Aber die Arbeit an Code Search hat mich auch einiges über Suche im Allgemeinen gelehrt.) und bin um viele Erfahrungen reicher.

Ich habe mich entschlossen diesen Blog hauptsächlich als privates Tagebuch weiterzuführen. Das heißt, ich werde die meisten Einträge nicht mehr veröffentlichen, dafür aber wieder (viel) regelmäßiger schreiben.

Donnerstag, 23. Juli 2009

Solares Dingsdabums


Was mag das wohl sein? Eine selbstladene, solargetriebene Batterie, mit der man fast alles an batteriebetriebenen Geräten (Handy, Fotoapperat, leider nicht den Mac) aufladen kann. Ein Tag in der prallen Sonne reicht für eine volle Ladung versprechen die Illustrationen der kurzen Anleitung. Zu Schade, dass es hier fast immer regnet oder zumindest bewölkt ist. Alternativ lässt sich das Teil wohl aber auch am USB Port aufladen. Und woher habe ich es?

Freitag, 17. Juli 2009

Canyoning

Ein Teamevent gleich am Anfang. Das Praktikum begann Mittwoch mit einer Canyoning Tour im österreichischen Landeck, gute 2 Stunden mit dem Bus von München entfernt. Canyoning ist eine interressante Erfahrung: Ziel ist es, im Wetsuit einem kleinen Fluss oder Bach durch eine Schlucht flussabwärts zu folgen. In unserem Fall teilweise im strömenden Regen.

Solange man in Bewegung bleibt wird es einem dabei interessanterweise nicht kalt, der Wetsuit isoliert also sehr gut. (Wartet man aber gerade auf das nächste Abseilen wird es schon ein wenig kühl. Ich war froh, dass am Ende unserer Tour die Sonne rauskam und uns aufwärmte) Das Canyoning selbst besteht dabei hauptsächlich aus vier Teilen: Laufen durch den Bach, Springen, Rutschen und Abseilen. Die ersten drei davon haben mir viel Spaß gemacht (gerade das Rutschen. Ich hätte auch nicht gedacht, dass ich mit den schweren Schuhen so gut schwimmen kann.), während das Abseilen nicht so toll war. Es ist schon eine eigenartige Erfahrung, nur von jemand fremden gesichert an einem Berg zu baumeln.

Ein Teamevent ist, wie der Name schon sagt, gut, um das Team kennenzulernen und ich habe mir einen guten Überblick verschaffen können.

Dienstag, 14. Juli 2009

Ein neuer Versuch

Nachdem ich eine Beschwerde wegen eines Blogeintrags zu einem Vortrag erhalten habe, war das Blog eine Zeit offline. Ich habe den entsprechenden Blogeintrag gelöscht und versuche nun einen zweiten Versuch. Sollten weitere Beschwerden dieser Art kommen, wird mein Blog aber schnell wieder off gehen: Ich habe keine Lust mich mit Ärger dieser Art herumzuschlagen und ich kann auch gut ein privates Tagebuch führen.

Ich bin inzwischen in München angekommen und habe schon einige Fotos von der näheren Umgebung und meiner kleinen, aber feinen Wohnung gemacht. Außerdem habe ich München ein wenig erforscht, mir in der Munich Readery zwei Bücher gekauft (die Fortsetzung von Wicked und einen Gedichtband), war beim Hautarzt (mein Körper hat mir deutlich gezeigt, dass ich in den letzten Monaten zuviel sozialen Stress erlebt habe) und auch für ein Mittagessen bei Google, wo ich meinen Host getroffen habe. Es ist beeindruckend, wie sehr Google München vom Stil her dem Google Gebäude in MTV ähnelt.

Morgen geht es zum Canyoning. Ich bin gespannt und freue mich darauf und vor allem aber auch auf meine Aufgabe und die Arbeit der nächsten Monate.

Sonntag, 4. Januar 2009

Zwanzigtausend erste Aufgüsse

Nach längerer Pause habe ich mal wieder Lust zu einem Blogeintrag. Im Moment bin ich bei meinen Eltern in Reken, wo ich unter anderem in den Genuß eines funktionierenden Internets komme (Ich trauere den Tagen in Mountain View hinterher, wo es überall in der Stadt ein funktionierendes Netz gab!).

In der Zwischenzeit ist auch viel passiert: Ich habe (endlich!) Nachtzug nach Lissabon gelesen und außerdem Ghostwritten, eine äußerst interessante Sammlung von Geschichten (Und ich nehme mir fest vor, in den nächsten Tagen über beide Bücher zu schreiben). Außerdem habe ich für zwei Tage London besucht (ungeordnete Photos hier). Ich glaube London ist ein guter Platz zum Leben: Ich mag das Gefühl durch die Straßen dort zu gehen, die vielen Pubs, die Tatsache das dort viel weniger gehupt wird als in Paris...

Zu guter letzt ist auch unsere Projektgruppe endlich gestartet. Im Moment sind wir gerade dabei, den Robotersimulator zu implementieren: Eine Aufgabe, die mir im Moment viel Spaß macht, weil es das erste Mal ist, dass ich in der Uni versuche ein Softwareprojekt "richtig" umzusetzen (mit einem vernünftigen Team, vernünftigem Designprozess, Unit Tests...). Programmieren macht einfach unglaublich Spaß...

Freitag, 15. August 2008

Google Analytics Auswertungspost

Um das Besuchsverhalten auf meinem Blog im Auge zu behalten (wer will z.B. schreiben, wenn niemand liest) beobachte ich die Aufrufe mittels Google Analytics. Unter anderem zeigt mir das an, mit welchen Suchbegriffen die Menschen mein Blog finden. (Und auch ungefähr, woher sie kommen... es würde mich ja schon interessieren, wer in Frankfurt und München so regelmäßig mitliest) Da ich es in anderen Blogs immer recht interessant fand, wenn sie darüber schrieben, will ich hier auch die Suchbegriffe mal posten (nach Häufigkeit geordnet):


praktikum christoph

So oft wie das kommt benutzt wohl jemand Google anstelle das Blog zu bookmarken...

forscher tagebuch google

Ob die Menschen wohl auch zu mir wollen?

cds orientierungsseminar

Das ist nicht wild... 2h in San Fran, einige nützliche Dinge über Versicherungen erfahren ("don't get ill"), mehr nicht.

foennix

Ja das bin ich :-). Der Name ist übrigens so wie es scheint einzigartig im Netz... Danke Tina!

bashiba

Ja, das ist toll :-)

forschertagebuch

Ich frage mich ob noch andere den Begriff benutzen?

korruption indien

Mein Blog ist hoffentlich nicht die bestinformierteste Quelle über dieses Thema... auf welcher Seite der Google Ausgabe der Link wohl stand? Ich gebe ja meist schon nach den ersten 3 Seiten auf mich da weiter durchzuklicken...

praktikumszeugnis sprache

Kommt drauf an wers liest... oder schreibt. Meins jedenfalls in Englisch

"die eleganz des igels"

Oh ja, ein schönes Buch. Ich hoffe derjenige hat es dank mir auch gelesen :-)

"the counterfeiters" filmes blogspot

Und ein guter Film...

bashiba panorama

Immer noch toll...

bilder von der libori lounge

Zu schade, das ich genau da meine Kamera nicht dabeihatte. Ein enttäuschter Besucher mehr...

conference bike

Unbedingt mal ausprobieren... . Bevor man aber ein Meeting auf dem Bike abhält erst ein Meeting veranstalten bei dem geklärt wird, wer lenkt.

cupcake

Damit verbinde ich nur schlechtes. Außerdem kann ich mir nicht vorstellen das mein Blog auch nur unter den ersten 10 Seiten der Ergebnisse war.

der schatten des windes

Buchrezensionen sind hier wohl der gefragteste Content...

die eleganz des igels - rezensionen

Jap, gibt es hier :-)

die eleganz des igels: der mensch ist

ein Goldfisch?

die ignoranz des igels buch

Ignoranz, Eleganz. Ist ja fast dasselbe

die insel ile de re - informationen und eindrücke

Kommt bald... in etwas mehr als 2 Wochen um genau zu sein...

echo lake kalifornien

Ich hoffe nach der Lektüre des Blogs läuft dir das Wasser im Munde zusammen :-)

entfernung und lange abwesenheit tun jeder freundschaft eintrag.

Diesen Satz gibt es im Blog tatsächlich. Bonuspunkte an den, der ihn findet. Ich finde übrigens (auch) das eine dreimonatige Abwesenheit gute Freundschaften eher verbessert: Man kann neue Eindrücke einbringen und die Gefahr in der Alltäglichkeit zu versinken wird klein.

erstvorstellung indiana jones

Habe ich eigentlich schon erwähnt, das Google den Kinobesuch gesponsort hat?

fahrrad excession

Aha.

feuer in eueka kalifornien

Ja! Sehr ärgerlich! Deswegen konnte ich nicht nach Arcata...

film und buch novecento im vergleich

Das Buch war toll, den Film kenn ich nicht... Es gibt einen Film?

foennix. blogspot.com

Der Vorteil der Suchmaschine gegenüber der Addressleiste des Browsers ist die Rechtschreibprüfung.

forschertagebuch blog christoph

Und dass man sich keine kryptischen Addressen merken muss

forschertagebuch christoph

Sondern einfach nur eingibt, wo man hinwill.

fragen an rama

:-) Mein Rama ist nich dein Rama. Rama ist ja auch eine Magarine.

friseur praktikumszeugnis

Hm. Ich war mal beim Friseur. Ich habe ein Praktikumszeugnis. Das ist aber unzusammenhängend...

giuseppe persiano theoretical mechanism design

Mein Blog ist selbstverständlich eine führende Resource auf dem Gebiet der theoretischen Informatik... vor allem sicher nach dem das Semester wieder begonnen hat.

highway no 1 and waldbrände 2008

Ja auch auf der Route 1 hat es gebrannt. Aber zum Glück erst nachdem ich dort war.

ignoranz des igels

Scheint ja ein häufiger Fehler zu sein...

inside googleplex

Jap, da war ich.

laser tag

Macht Spaß, ist aber anders als ich es mir vorgestellt habe.

lasertag deutschland

Keine Ahnung... in Mountain View gibt es das aber! Der Flug ist auch garnicht teuer.

lasertag in deutschland

siehe oben.

logorrhea

Eine mittelmäßige Zusammenstellung von Kurzgeschichten mit einem schönen Titel.

machine learning summer school il de re

Hm. Diesen Menschen werde ich vermutlich noch kennenlernen. Etwas seltsam, das er schon soviel über mich wissen könnte.

maker faire

Schade das es sowas in Deutschland nicht gibt.

makerfaire

Aber ein Land muss wohl erst eine gewisse Größe haben, bevor es eine kritische Masse an genügend Verrückten aufweist.

mechanism design bedeutet

Zum Beispiel den Unterschied zwischen ehrlichen Auktionen und solchen, wo Lügen lohnt.

mechanismus design

Vielleicht sollte ich mehr theo. Inf. Themen behandeln. Quasi als zweites Standbein neben den Buchrezensionen.

mein forschertagebuch

Nein, meins

mendocino yosemite

Mendocino und Yosemite sind übrigens 334 Meilen voneinander entfernt (537 km). Das ist etwa dieselbe Entfernung, wie von Paderborn nach Augsburg.

moffet field san francisco
moffett field
moffett fields

Kein besonders guter Ort zum Wohnen, aber man sieht immer mal wieder was Interessantes.

morro bay

Ich wünschte ich hätte länger dort sein können.

napa valley blog

Nicht wirklich. Aber ich war zumindest mal da...

napa xp

Jap, interessanter Fakt: Das Standardhintergrundbild von Windows XP kommt aus Napa.

oramen matter

Die Culture Reihe ist eine der besten SF Reihen überhaupt.

orangensaft schäumt

Manchmal. Eventuell. In den USA übrigens oft, wenn er frisch ist.

padervalley

Yeah, living in the padervalley...

praktikumszeugnis wann bekommen

Tjo. Am Ende des Praktikums.

propellermütze

Sowas habe ich jetzt. Und das können nicht viele von sich sagen.

rasen sprengleranlagen

Gibt es in der Bay Area massenhaft. Nachts kommt man nicht trockenen Fußes nach Hause. Rasen der nicht gesprengelt wird ist in Kalifornien übrigens gelb.

samorost1 level

Gutes Spiel. Hat mich viel Zeit gekostet....

schloss neuhaus bilder alt neuhaus

Alt und neu... neu und alt... leider hatte ich meine Kamera auch da nicht dabei.

septembers of shiraz

Autobiograpisch angehauchte Geschichten sind oft gut, wenn die Erzählerin wirklich was zu erzählen hat. Und das ist hier der Fall.

ukiah stadt

Ukiah ist übrigens Haiku rückwärts.

waldbrände + kalifornien + karte
waldbrände kalifornien morro bay
waldbrände,kalifornien,blog

www.fire.ca.gov

wanderrouten big sur

Gibt es viele... Leider kam ich nicht dazu dort zu wandern.

was unternehmen in morro bay

z.B. die Big Sur hochfahren und wandern.

wasserfarbenflecken behandeln

Also ich als uneingeweihter würde es ja einfach in die Waschmaschine tun... in der Hoffnung das Wasserfarbe sich in Wasser löst... aber du solltest keinen Informatiker nach sowas fragen.

wieviel punkte hat ein subway cookies

Das ist eine weltbewegende Frage... mein Blog taucht übrigens in den ersten 5 Ergebnisseiten nicht auf, der Mensch muss sich also noch weitergeklickt haben. Ich hoffe, er hat eine Antwort gefunden.

echo lake kalifornien bilder

Jap, gibt es hier.

napa valley windows

siehe oben :-)

Mittwoch, 9. Juli 2008

Back in Germany

Nach insgesamt 22 Stunden Bus, Bahn, Flugzeug, Bahn bin ich nun wieder in Deutschland angekommen und lasse es mir erstmal beim Nichtstun gutgehen.

Der beste Moment der Rückreise war im Flugzeug als 21 gezeigt wurde. Nicht nur, das der Film sehr gut war, am Anfang kam auch noch folgendes Zitat vor:

"Why did Jimmy leave?"

"He got a job at Google."

Ich habe im Flugzeug laut gelacht.

Samstag, 28. Juni 2008

No more Google (for now)

Gerade habe ich meine Badge abgeben, meine Kündigung unterschrieben und den letzten kostenlosen Google Pullover erhalten. (Womit ich nun eine Jacke, ein langärmeliges T-Shirt, ein kurzärmeliges T-Shirt und einen Pullover von Google habe)

Von meinem Team hatte ich mich vorher schon verabschiedet und ein paar der anderen Interns sehe ich vermutlich auch noch über das Wochenende. Es hat Spaß gemacht.

Nun geht es ans planen für die nächste Woche, aber dieses Wochenende werde ich erstmal faul sein und lesen und sonst wenig tun.


Freitag, 27. Juni 2008

Bashiba Panorama

Das Kurzeitgedächnis des Menschen kann etwa 5-7 Informationseinheiten gleichzeitig enthalten (eine Informationseinheit ist z.B. eine einzelne Zahl). Eigentlich viel zu wenig um komplexe Situationen zu erfassen. Wenn wir, z.B. an der Börse eine Statusseite mit vielen, vielen Werten (z.B. Aktienkursen) sehen, haben wir lediglich die Illusion der Kontrolle und der Informiertheit.

In Wirklichkeit bleiben nur 5-7 Zahlen gleichzeitig in unserem Gedächnis.

Wie kann man also komplexe Situationen überschaubar darstellen?

Bashiba bildet Werte auf eine Panoramalandschaft ab. Börsenkurse können durch das Wetter symbolisiert werden: Bewölkung, Regen, Wind stellen einzelne (oder zusammengefasste) Kurse da. Mit einem Blick ist klar, ob die Wetterlage gerade gut oder schlecht ist. Sogar unzureichende Daten können symbolisiert werden: Je weniger Daten über die Situation verfügbar sind, desto "künstlicher" erscheint die Landschaft.

Ich finde diese Art Informationen zu visualisieren beeindruckend. Es lässt sich auch beliebig auf andere Arten von Informationen ausdehnen: Webtraffic, Serverdaten, ... alles kann als eine Wetterlandschaft dargestellt werden in der man sofort einen Überblick hat.




P.S. : Vielleicht sollte ich Werbetexter werden, wenn ich groß bin.

Sonntag, 22. Juni 2008

Praktikumszeugnis

In Deutschland ist es üblich nach einem Praktikum ein Praktikumszeugnis zu bekommen. Diese Praktik ist hier (leider oder Gott sei dank?) fast unbekannt (stattdessen gibt man References: Kontaktinformationen eines Mitarbeiters oder Vorgesetzten der auf Anfrage Auskunft gibt.).

Mein Host hatte also keine Ahnung wie man soetwas schreibt. Und die Vielzahl an mit gTranslate übersetzten deutschen Seiten zu Praktikumszeugnissen hat uns eine heitere halbe Stunde verschafft ("Durch seine Geselligkeit trug er zur Verbesserung des Betriebsklimas bei" bedeutet, das er oft betrunken war?

Letztendlich führt die deutsche Vorschrift, das nichts Negatives in einem Praktikumszeugnis genannt werden darf nur dazu, das eine neue Sprache entsteht, die außenstehenden ersteinmal beigebracht werden muss.

Und mein Image als direkter Deutscher leidet.

Donnerstag, 19. Juni 2008

Final Presentation - Update

Der Vortrag ist gut gelaufen. Ziemlich gut sogar...

Ausserdem habe ich nun eine genehmigte Zusammenfassung meiner Arbeit hier, die ich anderen "da draussen" erzählen darf, die ich aber nicht ins Blog stellen will. Wer interessiert ist kann fragen.

Final Presentation

Ist morgen schon. Und ich sitze hier noch zusammen mit einem grünen Tee vor meinen Schreibtisch und bastele...

Wie schön wäre es doch, könnte man selektiv seine Gedanken veröffentlichen.

Nie mehr präsentieren...

Samstag, 14. Juni 2008

Cleaning up

Late Lights in Minnesota

At the end of a freight train rolling away,
a hand swingin a lantern.
The only lights left behind in the town
are a bulb burning cold in the jail,
and high in one house,
a five-battery flashlight
pulling an old woman downstairs to the toilet
among the red eyes of her cats.

(Ted Kooser)

Langsam wird es hier Zeit aufzuräumen. An der Arbeit bereite ich meine Abschlusspräsentation vor (Ein organisatorischer Großaufwand, da eine Videokonferenz zwischen Indien, Mountain View und Zürich) und schreibe Berichte (natürlich habe ich viel zu spät an den CDS Abschlussbericht gedacht), privat werden die letzten Ausflüge geplant (und vielleicht auch ein Abschlussessen?).

Es ist seltsam wie die Zeit gleichzeitig lang und kurz erscheint. Der Praktikumsbeginn ist eine Ewigkeit her und ich habe das Gefühl mich deutlich verändert zu haben. Aber gleichzeitig ist die Zeit hier extrem schnell verstrichen. Kaum mal ein grauer Tag der nicht verstreichen wollenden Minuten und nie das Gefühl nichts tun zu können oder zu wollen.

Wie sich wohl die Welt "zuhause" verändert hat ?

Freitag, 16. Mai 2008

Tech Talk

Bei Google gibt es regelmäßig sogenannte "Tech Talks": ca. einstündige Vorträge zu Themen aus einem weiten Bereich von Gebieten (die meisten natürlich aus der Informatik, aber auch viel anderes von Politik bis zur Tierfotographie). Einige der Vorträge, die keine für Google als Firma kritischen Informationen enthalten werden auch veröffentlicht.

Ich versuche jede Woche zu einem dieser Vorträge zu gehen und nun ist es zum erstenmal passiert, dass ein Vortrag, den ich besucht habe, ins Netz gestellt wurde.

Es geht darum, wie PR Firmen versuchen, scheinbare "Graswurzelbewegungen" zu gründen und über sie die öffentliche Meinung zu beeinflussen:




P.S. : Es sind hier fast 40° Celsius... gut das es Klimaanlagen gibt!

Donnerstag, 15. Mai 2008

Fotos mit Orangensaft

Orangensaft hier ist etwas ganz anderes als Orangensaft zuhause: Er ist viel teurer, aber grundsätzlich frisch gepresst und man hat wirklich das Gefühl, Orangen zu trinken. Der Saft ist eher ein Schaum, als eine Flüssigkeit und wir mit einem Strohhalm getrunken.

Ansonsten ist die Umstellung auf die Nahrung hier eigentlich gar nicht so schlimm, bis auf eine Ausnahme: Es. Gibt. Keinen. Käse. (außer Cheddar) . Das ist so ziemlich das einzige woran ich wirklich leide. Gut. Es gibt auch kein Brot, wie in Deutschland, aber dafür gibt es Bagels zum Frühstück und ein Bagel ist besser als ein Brötchen. Außerdem gibt es oft Baguettestückchen, die den zweiten Zweck von Brot, nämlich das aufwischen von Soße, übernehmen können.

Wo wir gerade bei Essen sind kann ich auch noch zu der zweiten Sache kommen, vor der man mich gewarnt hat: Komische Maßeinheiten.

Nun. ja. Es gibt hier viele komische Maßeinheiten, aber bei fast allem (außer Temperaturen, aber inzwischen weiß ich, dass 100° zwar sehr warm aber nicht lebensbedrohlich sind) steht auch eine vernünftige Maßeinheit (Gramm, Milliliter) dabei. Und in den allermeisten Fällen ist die Zahl vor der vernüftigen Maßeinheit die runde: 500 ml (16.3429382981 Oz) und nicht das unangenehme 15 Oz (453.325 ml).

Naja: San Fran soll ja die "europäischste" Großstadt der USA sein, und die Bay Area ist eher noch europäischer.

Bleiben noch die Fotos: Hier sind einige vom Googleplex.

Samstag, 10. Mai 2008

Inside the Googleplex

Google hat es gleichzeitig in die Liste der besten und schlechtesten Arbeitsplätze bei Valleywag geschafft... . Die Fotos sind interessant, der Text eher nicht.

Und ja... ich werde irgendwann auch noch eigene Fotos vom Googleplex machen...

Sonntag, 4. Mai 2008

Maker Faire


Searching for Life
Answers are revealed
about ourselves

Viele von euch kennen vermutlich das SETI Projekt, das sich zum Ziel gesetzt hat Außerirdisches Leben zu finden und den Ableger SETI@Home, ein Screensaver der ungenutzte Rechenzeit nutzt um Datensätze von SETI nach auffälligen Daten zu durchsuchen.

Nun kann man von außerirdischem Leben halten, was man will. Ich persöhnlich bin zum Beispiel der Meinung, das wir lieber naheliegendere Probleme lösen sollten, bevor wir nach ET suchen. Wenn es da draussen Leben gibt (wovon ich überzeugt bin), werden wir schon früher oder später darüber stolpern.

Es gibt aber auch andere Anwendungsmöglichkeiten für derartige verteilte Software: Von Klimavorhersage über Malariaforschung bis zur Suche nach Primzahlen. Die Universität Berkeley bietet eine Vielzahl von Projekten zur Auswahl.

Warum erzähle ich das alles? Ich war heute, auf Empfehlung meines Hosts bei Google, auf dem Maker Faire in San Mateo und habe dort unter anderem einen Vortrag über SETI@Home gehört.  Der Maker Faire ist eine Zusammenkunft von mehr oder weniger bekannten Künstlern, Freizeitwissenschaftlern und Do-It-Yourself Fanatikern auf dem eine ganze Reihe faszinierender Dinge zu sehen waren:

Fernlenkautos, die mit einer Wii Remote gesteuert wurden zum Beispiel (was äußerst gewöhnungsbedürftig war, da das Auto immer von sich aus gesehen eine Linkskurve drehte, wenn man die Wii Remote nach links neigte) oder eine Steampunk Sektion mit einer Art "Landhausboot" und einem "dampfbetriebenen" Motorrad (unter lauter Menschen, die so gekleidet waren, dass ein Monokel ihnen gut gestanden hätte). Sehr schön war auch ein großer Legobereich, der mich ein wenig an das Miniland im Legoland erinnert hat (aber in meiner Erinnerung war das Miniland doch noch detaillreicher) und ein Stand an dem man Computerkunst betreiben konnte.

Auch Googles neustes Produkt wurde auf einem Stand vorgestellt: SketchUp, eine äußerst einfach zu erlernende und intuitive 3D Zeichenumgebung. Ich kann nicht beurteilen, wie nützlich soetwas ist, aber es hat Spaß gemacht damit herumzuspielen. (Und auch mich an einem Google Stand als unbeteiligter Kunde auszugeben. Vielleicht treffe ich die Leute von da ja mal in einem Cafe in Google).

Kommentierte Fotos vom Maker Faire gibt es hier.

Auf der Rückfahrt habe ich dann noch eine Frau getroffen, die vor 12 Jahren aus Lübeck nach Kalifornien gekommen ist. Sie ist Künstlerin und interessiert sich im Moment für Schaltkreise, da sie eine Skulptur bauen will, die über Berührungen Musik erzeugt. Sie erzählte auch von einer anderen Künstlerin, die mit Nadel und Faden Schaltkreise in Stoff genäht hat. Sehr beeindruckend.