Das Praktikum ist vorbei und ich genieße einige letzte Tage in München, bevor es zurück nach Paderborn geht und ich wieder in den Alltag des Studentenlebens eintauche (nur noch ein Semester!).
Gestern habe ich den Tag genutzt, um die Geburtstadt von Christian Doppler (und weniger bedeutenden Persönlichkeiten), das schöne Salzburg in Österreich, zu besuchen. Damit habe ich nun jedem der drei großen, deutschsprachigen Länder hier unten einen Besuch gewidmet. (Die Schweiz mit Zürich war letztes Wochenende dran und ich werde hoffentlich noch einen nachträglichen Beitrag schreiben)
Fotos von Salzburg gibt es hier. Besonders gefallen hat mir ein kleines Haus, das man von der Festung aus gesehen hat (naja, eigentlich gab es eine ganze Reihe an schönen Häusern). Wenn ich einmal reich bin, möchte ich genau so eines haben und einrichten.
Heute wird also nocheinmal mit den anderen Praktikanten gefeiert (ich werde sie vermissen und wir haben uns schon versprochen uns in Zürich wiederzusehen, wenn wir alle einen Job haben.) und morgen wird gepackt und aufgeräumt.
Es war eine interessante Zeit hier. Ich habe einiges gelernt (seltsamerweise mehr darüber, wie Menschen sind, als anderes. Aber die Arbeit an Code Search hat mich auch einiges über Suche im Allgemeinen gelehrt.) und bin um viele Erfahrungen reicher.
Ich habe mich entschlossen diesen Blog hauptsächlich als privates Tagebuch weiterzuführen. Das heißt, ich werde die meisten Einträge nicht mehr veröffentlichen, dafür aber wieder (viel) regelmäßiger schreiben.
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Samstag, 10. Oktober 2009
Sonntag, 26. April 2009
Nachlese
Die Menschen in Island hoffen, dass alles doch nicht so schlimm wird.
Aber vielleicht wird es schlimm, und sie werden sich daran gewöhnen, das ist das eigentlich Schreckliche, sich an die Angst zu gewöhnen, an Stress, an Neid, an Angeberei, an Erwachsenenspielen.
Sie werden beginnen, Anzüge zu tragen und Schlipse, sie werden effektiv werden, und es wird ein Gefälle geben zwischen Arm und Reich, Mann und Frau, Isländern und Ausländern.
Und wenn Sie das Land dann besuchen, mit einer Touristengruppe in einer billigen Hotelkette wohnend, die ganz Island bebaut haben wird, dann werden Sie sich darüber freuen, wie billig die Reise war und wie hübsch die blaue Lagune, in der man im warmen Wasser schwimmen kann.
Die Geysire und die Pferde werden Sie bestaunen, und die Isländer, werden Sie sagen, die sind ja so ein bisschen wie wir, also wie alle. Nein, da ist mir nichts Besonderes aufgefallen.
(Ausschnitt eines Textes von Zeit online)
Wie schön wäre eine Gesellschaft, wäre man nicht dem Zwang ausgesetzt, effektiv zu sein, sondern hätte die Freiheit sich ganz seinen Interessen, exzentrischen Angewohnheiten und Neigungen hinzugeben.
Das ist eigentlich der Traum, dem ich hinterherlaufe. Eine Gesellschaft in der es nicht darum geht zu funktionieren, sondern darum sich selbst auszudrücken.
Aber natürlich ist nichteinmal ganz klar was es heißt "sich selbst auszudrücken". Und natürlich gab es auch im Island vor 3 Jahren genug Stress, Neid und Angeberei. Und natürlich könnte es sein das ich einfach an einem Peter Pan Syndrom leide.
Aber dennoch...
Aber vielleicht wird es schlimm, und sie werden sich daran gewöhnen, das ist das eigentlich Schreckliche, sich an die Angst zu gewöhnen, an Stress, an Neid, an Angeberei, an Erwachsenenspielen.
Sie werden beginnen, Anzüge zu tragen und Schlipse, sie werden effektiv werden, und es wird ein Gefälle geben zwischen Arm und Reich, Mann und Frau, Isländern und Ausländern.
Und wenn Sie das Land dann besuchen, mit einer Touristengruppe in einer billigen Hotelkette wohnend, die ganz Island bebaut haben wird, dann werden Sie sich darüber freuen, wie billig die Reise war und wie hübsch die blaue Lagune, in der man im warmen Wasser schwimmen kann.
Die Geysire und die Pferde werden Sie bestaunen, und die Isländer, werden Sie sagen, die sind ja so ein bisschen wie wir, also wie alle. Nein, da ist mir nichts Besonderes aufgefallen.
(Ausschnitt eines Textes von Zeit online)
Wie schön wäre eine Gesellschaft, wäre man nicht dem Zwang ausgesetzt, effektiv zu sein, sondern hätte die Freiheit sich ganz seinen Interessen, exzentrischen Angewohnheiten und Neigungen hinzugeben.
Das ist eigentlich der Traum, dem ich hinterherlaufe. Eine Gesellschaft in der es nicht darum geht zu funktionieren, sondern darum sich selbst auszudrücken.
Aber natürlich ist nichteinmal ganz klar was es heißt "sich selbst auszudrücken". Und natürlich gab es auch im Island vor 3 Jahren genug Stress, Neid und Angeberei. Und natürlich könnte es sein das ich einfach an einem Peter Pan Syndrom leide.
Aber dennoch...
Montag, 6. April 2009
Reykjavik 2: Kunst
Am 2. Tag in Keflavik haben wir (in den Zeiten, in denen wir nicht auf Busse warteten, in dem Zusammenhang ist auch das Wort Scatterbrain sehr schön und passend) neben dem Kolaportið Flohmarkt (mit einer riesengroßen Auswahl an isländischen Büchern, ich muss unbedingt isländisch lesen lernen) vor allem verschiedene Kunstgallerien in Reykjavik besucht.
In Kunstgalerien darf man leider meistens keine Fotos machen. Im Hafnarhusio habe ich aber einfach mit der Regel gebrochen und ein paar Fotos der Gemälde von Erro gemacht. Gerade das Bild mit Mao vor der New Yorker Skyline fand ich sehr aufwühlend, erschreckend und auch beeindruckend. Zur Erro Game Gallerie gab es auch eine Anzahl "Bauklötze" mit denen man die dort gezeigten Bilder in der Gallerie nachbauen konnte. Eine interessante Idee, um den Besucher tiefer in die Kunst miteinzubeziehen.
Danach waren wir auch (diesmal ohne Fotos) in der Nationalgallerie. Besonders schön war ein Bild, auf dem einige unleserliche Schriftfetzen recht chaotisch angeordnet waren. Schrift, selbst unleserliche, hat immer etwas magisches, finde ich. Zu einem Zettel, den man zufällig auf der Straße findet und liest kann man sich tausend Geschichten denken. Und es macht Spaß, selber zufällige Zettel zu verteilen und sich auszumalen, was für Gedanken man dabei bei anderen Menschen auslöst.
Auch ein sehr beeindruckend war eine Bilderreihe über einen Performance-Kunst-Akt bei dem sich der Künstler als Statue verkleidet hatte und während einer Ausstellung plötzlich aufstand und ging. Die Statue weckte soviele Assoziationen (Kriegsopfer, griechischer Philosoph, Geist, Marmorstatue eines berühmten Menschen, ...) das es schade ist, nicht dabeigewesen zu sein.
Am Abend bin ich dann nach Keflavik gefahren und habe mich heute über Flugzeug und Bus wieder nach Paderborn vorgearbeitet. Ich vermisse das isländische Wetter, den Wind und die relative Kälte. Aber ich habe währenddessen Egils Sage zuende gelesen, also folgt demnächst noch ein (sogar zwei, da ich mir 101 Reykjavik am Flughafen gekauft habe) Beitrag zu Island.
In Kunstgalerien darf man leider meistens keine Fotos machen. Im Hafnarhusio habe ich aber einfach mit der Regel gebrochen und ein paar Fotos der Gemälde von Erro gemacht. Gerade das Bild mit Mao vor der New Yorker Skyline fand ich sehr aufwühlend, erschreckend und auch beeindruckend. Zur Erro Game Gallerie gab es auch eine Anzahl "Bauklötze" mit denen man die dort gezeigten Bilder in der Gallerie nachbauen konnte. Eine interessante Idee, um den Besucher tiefer in die Kunst miteinzubeziehen.
Danach waren wir auch (diesmal ohne Fotos) in der Nationalgallerie. Besonders schön war ein Bild, auf dem einige unleserliche Schriftfetzen recht chaotisch angeordnet waren. Schrift, selbst unleserliche, hat immer etwas magisches, finde ich. Zu einem Zettel, den man zufällig auf der Straße findet und liest kann man sich tausend Geschichten denken. Und es macht Spaß, selber zufällige Zettel zu verteilen und sich auszumalen, was für Gedanken man dabei bei anderen Menschen auslöst.
Auch ein sehr beeindruckend war eine Bilderreihe über einen Performance-Kunst-Akt bei dem sich der Künstler als Statue verkleidet hatte und während einer Ausstellung plötzlich aufstand und ging. Die Statue weckte soviele Assoziationen (Kriegsopfer, griechischer Philosoph, Geist, Marmorstatue eines berühmten Menschen, ...) das es schade ist, nicht dabeigewesen zu sein.
Am Abend bin ich dann nach Keflavik gefahren und habe mich heute über Flugzeug und Bus wieder nach Paderborn vorgearbeitet. Ich vermisse das isländische Wetter, den Wind und die relative Kälte. Aber ich habe währenddessen Egils Sage zuende gelesen, also folgt demnächst noch ein (sogar zwei, da ich mir 101 Reykjavik am Flughafen gekauft habe) Beitrag zu Island.
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Samstag, 28. März 2009
Engel des Universums
Jetzt, wo das Ende sich nähert, die Mauern einstürzen und der Vorhang fällt, sage ich es freiheraus: Ich habe unter dem Vollmond gelebt, bin über die Himmelsgewölbe gereist und durch den Abgrund. Ich habe geliebt, ich habe gelacht, ich habe geweint und jetzt, wo die Tränen strömen und alles so lustig ist, sage ich: Ich habe es auf meine Weise gemacht.
Pall, ein kleiner isländischer Junge, der, wegen einer unglücklichen Liebe und tausend anderer kleiner Gründe vom Weg abkommt und in Kleppur landet, der Irrenanstalt in Reykjavik, erzählt seine Geschichte. Eine Geschichte voller Zurückweisungen und Entäuschungen, wie als er vom Land heimkommt und seine Freunde plötzlich cool geworden sind und nichts mehr mit ihm zu tun haben wollen, aber auch mit Hoffnungsschimmern und schönen Momenten, wie der Besuch des teuersten Restaurants der Stadt auf einem Freigang aus Kleppur und der Zeit mit Petur auf dem Land.
Am Ende muss diese Geschichte natürlich schlecht ausgehen. Und doch habe ich mich Pall in seiner ganzen Menschlichkeit teilweise so nah gefühlt, dass die Frage bleibt, was ihn als Verrückten von uns denn genau unterscheidet.
Pall, ein kleiner isländischer Junge, der, wegen einer unglücklichen Liebe und tausend anderer kleiner Gründe vom Weg abkommt und in Kleppur landet, der Irrenanstalt in Reykjavik, erzählt seine Geschichte. Eine Geschichte voller Zurückweisungen und Entäuschungen, wie als er vom Land heimkommt und seine Freunde plötzlich cool geworden sind und nichts mehr mit ihm zu tun haben wollen, aber auch mit Hoffnungsschimmern und schönen Momenten, wie der Besuch des teuersten Restaurants der Stadt auf einem Freigang aus Kleppur und der Zeit mit Petur auf dem Land.
Am Ende muss diese Geschichte natürlich schlecht ausgehen. Und doch habe ich mich Pall in seiner ganzen Menschlichkeit teilweise so nah gefühlt, dass die Frage bleibt, was ihn als Verrückten von uns denn genau unterscheidet.
Montag, 5. Januar 2009
Nachtzug nach Lissabon
Solidao Furiosa. Wütende Einsamkeit. Ist es so, daß alles, was wir tun, aus Angst vor Einsamkeit getan wird? Ist es deswegen, daß wir auf all die Dinge verzichten, die wir am Ende des Lebens bereuen werden? Ist das der Grund, weshalb wir so selten sagen, was wir denken? Weshalb sonst halten wir an al diesen zerrütteten Ehen, verlogenen Freundschaften, langweiligen Geburstagessen fest? Was geschähe, wenn wir all das aufkündigten, der schleichenden Erpressung ein Ende setzten und zu uns selbst stünden?
Nachtzug nach Lissabon erzählt die Geschichte von Raimund Gregorius, einem Lateinlehrer aus Bern, der eines Tages mitten im Unterricht seine Klasse verlässt und nach Lissabon reist.
Nachtzug nach Lissabon handelt auch von einer Selbstsuche: Was treibt den grundlangweiligen, aber dennoch beliebten und in seiner Umgebung akzeptierten Lehrer dazu, einfach auszubrechen und einem unbekannten Autor eines portugiesischen Buches hinterherzujagen?
Gregorius dringt dabei in Lissabo in eine ihm neue Welt vor: Schritt um Schritt lernt er das Umfeld des verstorbenen Arztes und Autors Amadeu de Prado kennen, während er gleichzeitig Portugiesisch lernt und das Buch von Prado liest. Gleichzeitig behält er nur zu zwei Menschen in seiner alten Heimat Kontakt: Seinem Hausarzt Doxiades und (nach einiger Zeit) einer ehemaligen Schülerin.
Wir bestehen alle nur aus buntscheckigen Fetzen, die so locker und lose aneinanderhängen, daß jeder von ihnen jeden Augenblick fattert, wie er will; daher gibt es ebenso viele Unterschiede zwischen uns und uns selbst wie zwischen uns und den anderen.
Nachtzug nach Lissabon ist ein gutes Buch, aber kein großartiges. Warum nicht? Es fehlt die spannende Rahmengeschichte von z.B. Im Schatten des Windes. Nichtsdestotrotz habe ich es gerne gelesen und es hat Lust auf eine Reise nach Lissabon gemacht.
Nachtzug nach Lissabon erzählt die Geschichte von Raimund Gregorius, einem Lateinlehrer aus Bern, der eines Tages mitten im Unterricht seine Klasse verlässt und nach Lissabon reist.
Nachtzug nach Lissabon handelt auch von einer Selbstsuche: Was treibt den grundlangweiligen, aber dennoch beliebten und in seiner Umgebung akzeptierten Lehrer dazu, einfach auszubrechen und einem unbekannten Autor eines portugiesischen Buches hinterherzujagen?
Gregorius dringt dabei in Lissabo in eine ihm neue Welt vor: Schritt um Schritt lernt er das Umfeld des verstorbenen Arztes und Autors Amadeu de Prado kennen, während er gleichzeitig Portugiesisch lernt und das Buch von Prado liest. Gleichzeitig behält er nur zu zwei Menschen in seiner alten Heimat Kontakt: Seinem Hausarzt Doxiades und (nach einiger Zeit) einer ehemaligen Schülerin.
Wir bestehen alle nur aus buntscheckigen Fetzen, die so locker und lose aneinanderhängen, daß jeder von ihnen jeden Augenblick fattert, wie er will; daher gibt es ebenso viele Unterschiede zwischen uns und uns selbst wie zwischen uns und den anderen.
Nachtzug nach Lissabon ist ein gutes Buch, aber kein großartiges. Warum nicht? Es fehlt die spannende Rahmengeschichte von z.B. Im Schatten des Windes. Nichtsdestotrotz habe ich es gerne gelesen und es hat Lust auf eine Reise nach Lissabon gemacht.
Samstag, 14. Juni 2008
Cleaning up
Late Lights in Minnesota
At the end of a freight train rolling away,
a hand swingin a lantern.
The only lights left behind in the town
are a bulb burning cold in the jail,
and high in one house,
a five-battery flashlight
pulling an old woman downstairs to the toilet
among the red eyes of her cats.
(Ted Kooser)
Langsam wird es hier Zeit aufzuräumen. An der Arbeit bereite ich meine Abschlusspräsentation vor (Ein organisatorischer Großaufwand, da eine Videokonferenz zwischen Indien, Mountain View und Zürich) und schreibe Berichte (natürlich habe ich viel zu spät an den CDS Abschlussbericht gedacht), privat werden die letzten Ausflüge geplant (und vielleicht auch ein Abschlussessen?).
Es ist seltsam wie die Zeit gleichzeitig lang und kurz erscheint. Der Praktikumsbeginn ist eine Ewigkeit her und ich habe das Gefühl mich deutlich verändert zu haben. Aber gleichzeitig ist die Zeit hier extrem schnell verstrichen. Kaum mal ein grauer Tag der nicht verstreichen wollenden Minuten und nie das Gefühl nichts tun zu können oder zu wollen.
Wie sich wohl die Welt "zuhause" verändert hat ?
Montag, 17. März 2008
Von Abschieden, Kommunikation und Belanglosigkeiten
Ich habe gestern meine offizielle Abschiedsfeier gefeiert... etwas seltsam weil ich viele die ich dort sah sicherlich noch wiedersehen werde... vorher am Tage habe ich mich auch von einer guten Freundin verabschiedet, die ich bis zum Flug definitv nicht wiedersehen werde. Und habe eine CD mit galizischer/keltischer Musik geschenkt bekommen... sehr passend zu meiner Stimmung: Ich verbinde diese Art von Musik immer mit Reisen und einsamen Schiffen auf hoher See... das keltische Wort morinha trifft es vielleicht ganz gut, was ich dabei fühle.... die Abschiedsfeier war jedenfalls schön... habe dort (neben einer Unmenge an Schokolade, Gummibärchen und Kuchen... ich werde wohl zum Flughafen rollen) mein Reisetagebuch geschenkt bekommen... mit Karte von Kalifornien und von Mountain View. Ich habe auch inzwischen einige Fotos gemacht aber mir fehlt im Moment ein Flashkartenlesegerät um sie ins Netz zu stellen... aber das wird sich spätestens Mittwoch ändern.
Ein interessantes Gespräch auf der Feier drehte sich um Instant Messenger wie ICQ und über Freundschaften, die trotz (oder vielleicht wegen) der Einfachheit der Kommunikation über derartige Programme langsam zerbrechen. Die Grundlegende Idee war dabei: Am Anfang unterhält man sich sehr viel über den Messenger, fast jeden Tag und am Anfang sind auch noch genug Gesprächsthemen da. Aber mit der Zeit werden die Gesprächsthemen weniger und weniger, weil man nicht mehr so viel zusammen tut... und Messenger sind nicht unbedingt das beste Medium um Geschichten zu erzählen: Oft werden sie unvollständig erzählt und stückchenweise in 5 Minuten Häppchen, die für sich genommen nicht wirklich interessant sind. Kurz: Die Kommunikation versinkt in Belanglosigkeit und Banalitäten... etwas was ich auch schon selbst erlebt habe bei Menschen, mit denen ich in der Schule gut befreundet war.
Deswegen habe ich mich entschlossen für die 13 Wochen Kalifornien großteils auf die Messenger zu verzichten... ein Experiment quasi. Ich will mich schon bewusst von der Welt hier absetzen um für die 13 Wochen eine andere zu erleben... und Kommunikation über Emails, Karten und dieses Blog hier hat dann finde ich einen passenderen Charakter, vielleicht auch einen bedeutsameren
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