Samstag war ich, trotz andauerenden Regenwetters in der Pinakothek der Moderne. Die Kunstsammung besitzt Bereiche über Kunst, Design, Architektur und Skulptur, von denen ich vor allem den Architekturbereich spannend fand. Es ging dort um das Einfügen neuer Gebäude(teile) in bestehende Bausubstanz, ohne die Atmossphäre der bestehenden Gebäude zu zerstören. Besonders die Waygood Gallery, die in einen bestehenden Innenhof eingebaut wurde, fand ich dabei beeindruckend. Die Bauprojekte waren dabei in der Pinakothek als Holzmodelle dargestellt, wobei Metallteile die neu hinzugefügten Gebäudeteile markierten.
Sonntag bin ich dank des überraschend guten Wetters durch die Innenstadt von München gelaufen, habe in einem vegetarischen Restaurant gut gegessen, den St. Peter Turm bestiegen und den englischen Garten erkundet.
Montag, 20. Juli 2009
Freitag, 17. Juli 2009
Canyoning
Ein Teamevent gleich am Anfang. Das Praktikum begann Mittwoch mit einer Canyoning Tour im österreichischen Landeck, gute 2 Stunden mit dem Bus von München entfernt. Canyoning ist eine interressante Erfahrung: Ziel ist es, im Wetsuit einem kleinen Fluss oder Bach durch eine Schlucht flussabwärts zu folgen. In unserem Fall teilweise im strömenden Regen.
Solange man in Bewegung bleibt wird es einem dabei interessanterweise nicht kalt, der Wetsuit isoliert also sehr gut. (Wartet man aber gerade auf das nächste Abseilen wird es schon ein wenig kühl. Ich war froh, dass am Ende unserer Tour die Sonne rauskam und uns aufwärmte) Das Canyoning selbst besteht dabei hauptsächlich aus vier Teilen: Laufen durch den Bach, Springen, Rutschen und Abseilen. Die ersten drei davon haben mir viel Spaß gemacht (gerade das Rutschen. Ich hätte auch nicht gedacht, dass ich mit den schweren Schuhen so gut schwimmen kann.), während das Abseilen nicht so toll war. Es ist schon eine eigenartige Erfahrung, nur von jemand fremden gesichert an einem Berg zu baumeln.
Ein Teamevent ist, wie der Name schon sagt, gut, um das Team kennenzulernen und ich habe mir einen guten Überblick verschaffen können.
Solange man in Bewegung bleibt wird es einem dabei interessanterweise nicht kalt, der Wetsuit isoliert also sehr gut. (Wartet man aber gerade auf das nächste Abseilen wird es schon ein wenig kühl. Ich war froh, dass am Ende unserer Tour die Sonne rauskam und uns aufwärmte) Das Canyoning selbst besteht dabei hauptsächlich aus vier Teilen: Laufen durch den Bach, Springen, Rutschen und Abseilen. Die ersten drei davon haben mir viel Spaß gemacht (gerade das Rutschen. Ich hätte auch nicht gedacht, dass ich mit den schweren Schuhen so gut schwimmen kann.), während das Abseilen nicht so toll war. Es ist schon eine eigenartige Erfahrung, nur von jemand fremden gesichert an einem Berg zu baumeln.
Ein Teamevent ist, wie der Name schon sagt, gut, um das Team kennenzulernen und ich habe mir einen guten Überblick verschaffen können.
Dienstag, 14. Juli 2009
Ein neuer Versuch
Nachdem ich eine Beschwerde wegen eines Blogeintrags zu einem Vortrag erhalten habe, war das Blog eine Zeit offline. Ich habe den entsprechenden Blogeintrag gelöscht und versuche nun einen zweiten Versuch. Sollten weitere Beschwerden dieser Art kommen, wird mein Blog aber schnell wieder off gehen: Ich habe keine Lust mich mit Ärger dieser Art herumzuschlagen und ich kann auch gut ein privates Tagebuch führen.
Ich bin inzwischen in München angekommen und habe schon einige Fotos von der näheren Umgebung und meiner kleinen, aber feinen Wohnung gemacht. Außerdem habe ich München ein wenig erforscht, mir in der Munich Readery zwei Bücher gekauft (die Fortsetzung von Wicked und einen Gedichtband), war beim Hautarzt (mein Körper hat mir deutlich gezeigt, dass ich in den letzten Monaten zuviel sozialen Stress erlebt habe) und auch für ein Mittagessen bei Google, wo ich meinen Host getroffen habe. Es ist beeindruckend, wie sehr Google München vom Stil her dem Google Gebäude in MTV ähnelt.
Morgen geht es zum Canyoning. Ich bin gespannt und freue mich darauf und vor allem aber auch auf meine Aufgabe und die Arbeit der nächsten Monate.
Ich bin inzwischen in München angekommen und habe schon einige Fotos von der näheren Umgebung und meiner kleinen, aber feinen Wohnung gemacht. Außerdem habe ich München ein wenig erforscht, mir in der Munich Readery zwei Bücher gekauft (die Fortsetzung von Wicked und einen Gedichtband), war beim Hautarzt (mein Körper hat mir deutlich gezeigt, dass ich in den letzten Monaten zuviel sozialen Stress erlebt habe) und auch für ein Mittagessen bei Google, wo ich meinen Host getroffen habe. Es ist beeindruckend, wie sehr Google München vom Stil her dem Google Gebäude in MTV ähnelt.
Morgen geht es zum Canyoning. Ich bin gespannt und freue mich darauf und vor allem aber auch auf meine Aufgabe und die Arbeit der nächsten Monate.
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On the road
Mittwoch, 17. Juni 2009
Reykjavik 101
Reykjavik 101 hat keinen Anfang: Wir werden plötzlich in den Gedankenstrom geworfen, der Hlynur Björn heißt. Reykjavik 101 hat auch kein Ende: So plötzlich wie der Gedankenstrom anfängt, so hört er auch wieder auf. Der Leser bleibt im Nichts hängen.
Am ehesten zu vergleichen ist Reykjavik 101 noch mit On the Road, der entscheidene Unterschied ist nur: Hlynur Björn ist, im Gegensatz zu Jack Kerouac, ein zutiefst langweiliger Geselle. Er hängt in seiner Stammkneipe ab, sammelt Kondome, hatte in seinem Leben neunmal Sex (einmal davon mit der Freundin seiner lesbisch gewordenen geschiedenen Mutter) und lebt noch zu zuhause. Alles was er tut hat keine Konsequenzen, nichts bedeutet etwas. Hlynur Björn könnte vermutlich der erste Mann auf dem Mond sein und würde sich und damit den Leser immer noch langweilen.
Es ist bezeichnend, dass das Buch kein richtiges Ende hat: Genau wie Hlynur Björn selbst hat es keinen Zweck und will nichts ausdrücken außer dieser Zwecklosigkeit. Die Folge mag ein auf einer Metaebene interessanter Kommentar über die postmoderne Gesellschaft sein, aber beim Lesen ist es einfach nur zermürbend.
Ich lebe mitten in einer postmodernen Gesellschaft. Ich kenne die dumpfe Geisteshaltung vieler Menschen um mich herum, die entweder kein Ziel oder sich selbst als Ziel haben, zu genüge. Ich muss sie nicht auch noch in Büchern so unkommentiert an den Kopf geworfen bekommen.
Am ehesten zu vergleichen ist Reykjavik 101 noch mit On the Road, der entscheidene Unterschied ist nur: Hlynur Björn ist, im Gegensatz zu Jack Kerouac, ein zutiefst langweiliger Geselle. Er hängt in seiner Stammkneipe ab, sammelt Kondome, hatte in seinem Leben neunmal Sex (einmal davon mit der Freundin seiner lesbisch gewordenen geschiedenen Mutter) und lebt noch zu zuhause. Alles was er tut hat keine Konsequenzen, nichts bedeutet etwas. Hlynur Björn könnte vermutlich der erste Mann auf dem Mond sein und würde sich und damit den Leser immer noch langweilen.
Es ist bezeichnend, dass das Buch kein richtiges Ende hat: Genau wie Hlynur Björn selbst hat es keinen Zweck und will nichts ausdrücken außer dieser Zwecklosigkeit. Die Folge mag ein auf einer Metaebene interessanter Kommentar über die postmoderne Gesellschaft sein, aber beim Lesen ist es einfach nur zermürbend.
Ich lebe mitten in einer postmodernen Gesellschaft. Ich kenne die dumpfe Geisteshaltung vieler Menschen um mich herum, die entweder kein Ziel oder sich selbst als Ziel haben, zu genüge. Ich muss sie nicht auch noch in Büchern so unkommentiert an den Kopf geworfen bekommen.
Sonntag, 14. Juni 2009
Hiking in the Rain
Ein weiterer Wandertag: Diesmal in der Gegend des Viadukts von Neuenbeken, großteils im Regen und über eine Strecke von etwa 8km. Es hat Spaß gemacht, vor allem, weil wir die längste Zeit im Wald gewandert sind und der Regen uns dort nicht störte. Im Gegensatz zum letzten Wandertag haben wir diesmal auch ein paar Höhenmeter bewältigen müssen: Es ist überraschend, wie bergig es nur eine Viertelstunde von Paderborn entfernt ist. Die Zivilisation ist aber auch im tiefen Wald nicht mehr fern: Zu einem Zeitpunkt warteten wir an einer Wegkreuzung, weil zwei von uns plötzlich angerufen wurden und ein dringendes Gespräch führen mussten. Es ist schon schade, wenn es so selbstverständlich ist, dass man immer überall ereichbar ist.
Nach dem Wandern waren wir auf einen Tee in der petite Galerie: Mithin das beste Cafe in Paderborn (wenn auch teuer) würde ich sagen. Ein paar Fotos gibt es auch.
In other news: Ich habe How to Break Software: A Practical Guide to Testing durchgelesen, bin aber nicht überzeugt. Das Buch konzentriert sich sehr auf das Blackbox-Testing und innerhalb dieses Bereichs sehr auf Angriffe, die von der GUI aus gestartet werden. Es gibt ein paar nützliche und viele triviale Tipps, aber da ich selten von der GUI aus Software teste ist es für mich nicht sehr relevant. Schade, denn das Buch war in Code Complete empfohlen worden und ich hatte mir viel erhofft.
Nach dem Wandern waren wir auf einen Tee in der petite Galerie: Mithin das beste Cafe in Paderborn (wenn auch teuer) würde ich sagen. Ein paar Fotos gibt es auch.
In other news: Ich habe How to Break Software: A Practical Guide to Testing durchgelesen, bin aber nicht überzeugt. Das Buch konzentriert sich sehr auf das Blackbox-Testing und innerhalb dieses Bereichs sehr auf Angriffe, die von der GUI aus gestartet werden. Es gibt ein paar nützliche und viele triviale Tipps, aber da ich selten von der GUI aus Software teste ist es für mich nicht sehr relevant. Schade, denn das Buch war in Code Complete empfohlen worden und ich hatte mir viel erhofft.
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Living in the Padervalley
Sonntag, 31. Mai 2009
Hiking around the Padervalley
Nach einem schönen (und sehr leckeren) Mittagessen mit meinen Eltern war ich heute mit Soraya, Roland und einem Freund der beiden in Marienloh wandern. Die wilde Lippe nannte sich der Wanderweg. Naja: Wild ist die Lippe nicht wirklich, aber (bis auf zeitweise Ablenkung durch eine Bundesstraße) war es ein sehr schöner Waldweg, an der Beke und Lippe entlang.
Es tut gut, mal einen Tag lang nichts produktives zu tun und ich hoffe, das es mir die Gelegenheit gibt mich morgen voller neuer Energie ins Geschehen zu stürzen.
Fotos unserer Wanderung gibt es auch.
Es tut gut, mal einen Tag lang nichts produktives zu tun und ich hoffe, das es mir die Gelegenheit gibt mich morgen voller neuer Energie ins Geschehen zu stürzen.
Fotos unserer Wanderung gibt es auch.
Freitag, 29. Mai 2009
Über die Bedeutung von Worten
Ein wichtige philosophische Frage ist es, wie Worte zu einer Bedeutung kommen bzw. was es überhaupt für ein Wort heißt, eine Bedeutung zu haben. Es gibt hier zwei Ansätze:
In den kausalen Bedeutungstheorien vertritt man die Ansicht, dass die Bedeutung von Worten über eine (ziemlich komplexe) kausale Bedeutungskette zustande kommt. Das bedeutet, dass jeder von uns über eine kausale Verknüpfungskette lernt, welche Bedeutung z.B. das Wort Buch hat. Also was der mit dem Wort verbunde Gegenstand in der wirklichen Welt ist. Ein großes Problem der kausalen Bedeutungstheorien ist, dass sie vorhersagen, dass es exakte Synonyme in verschiedenen Spachen gibt (mein Wort Buch und das italienische Libro beziehen sich auf denselben Gegenstand in der wirklichen Welt). Es gibt aber viele Worte, die in anderen Sprachen keine exakten Synonyme haben. Als Beispiele die schönen Worte morinha und teranga aus dem keltischen / afrikanischen Kulturkreis.
In der zweiten Theorie bedeuten Worte ersteinmal nichts. Sie sind aber verknüpft mit Ideen und diese wiederum bedeuten etwas im Sinne einer Merkmalskombination. Das Wort Buch ist also mit einer Buchidee verknüpft und ich habe eine Vorstellung in der Art von:
Ein Gegenstand ist ein Buch, genau dann wenn Eigenschaften A,B,C zu treffen.
Da wir über die Idee einen Mittelsmann zwischen die Sprache und die wirkliche Welt geschaltet haben, kann man nun sagen, dass es keine exakten Synonyme gibt, weil wir unterschiedliche Ideen mit den Worten bezeichnen. Zum Beispiel bezeichnet morhina eine 'Idee des sehnsüchtigen Heimwehs angesichts eines Lebens in einem fremden Land', die wir hier (meist) nicht haben und für die wir deswegen kein Wort besitzen. Genauso sind viele unserer Ideen, z.B. die Idee des Buchs zwar ähnlich zu Ideen anderer Menschen aber nicht identisch, weswegen sich viele Worte in der Bedeutung leicht unterscheiden.
Das Problem der zweiten Theorie ist, dass sie eine genau Klassifikation von Eigenschaften zu Ideen voraussetzt. Wir erkennen ein Buch indem wir überprüfen ob ein Gegenstand die Eigenschaften A,B,C aufweist. Gibt es wirklich einen so aufgebauten Ideenbegriff?
Beim maschinellen Lernen brauchen wir einen solch klaren Begriff nicht. Man mag von einer Support Vektor Maschine sagen, dass sie die Idee einer Spam-Nachricht hat. Zudem ist die Idee einer Spam-Nachricht bei unterschiedlicher SVMs auch leicht unterschiedlich (je nach verwendeter Trainingsmenge), was (wenn man dreisterweise den Menschen einen ähnlichen Prozess der Begriffsbildung unterstellt) die Theorie stützt. Eine SVM hat aber keine klare Liste von Eigenschaften mit einer genau dann wenn Beziehung in Bezug auf die Idee der Spam-Nachricht. Stattdessen gibt es eine mathematische, kontinuierliche Funktion, die einer Reihe von kontinuierlichen oder diskreten Features A,B,C eine Art Konfidenzwert zuordnet.
Die Idee einer Spam-Nachricht einer SVM ist also inherent fuzzy mit unklaren Übergängen zu Nicht-Spam-Nachrichten und schwer zu entscheidenen Randfällen. Trotzdem kann man sagen, dass es die Idee gibt und man kann vor allem auch sagen, wie sie zustandegekommen ist: Durch die Analyse einer Menge von Beispielen der Ideen Spam und Nicht-Spam. (Und es gibt gerade nicht die von Plato geforderte ideale Spam-Nachricht als Urbild aller Spam Nachrichten)
P.S:
Der amnesty Stand gestern ist übrigens gut gelaufen: 98 Unterschriften haben wir gesammelt.
(Und ich bekam ein paar mal die Gelegenheit das Wort 'verschwundengelassen' zu benutzen)
In den kausalen Bedeutungstheorien vertritt man die Ansicht, dass die Bedeutung von Worten über eine (ziemlich komplexe) kausale Bedeutungskette zustande kommt. Das bedeutet, dass jeder von uns über eine kausale Verknüpfungskette lernt, welche Bedeutung z.B. das Wort Buch hat. Also was der mit dem Wort verbunde Gegenstand in der wirklichen Welt ist. Ein großes Problem der kausalen Bedeutungstheorien ist, dass sie vorhersagen, dass es exakte Synonyme in verschiedenen Spachen gibt (mein Wort Buch und das italienische Libro beziehen sich auf denselben Gegenstand in der wirklichen Welt). Es gibt aber viele Worte, die in anderen Sprachen keine exakten Synonyme haben. Als Beispiele die schönen Worte morinha und teranga aus dem keltischen / afrikanischen Kulturkreis.
In der zweiten Theorie bedeuten Worte ersteinmal nichts. Sie sind aber verknüpft mit Ideen und diese wiederum bedeuten etwas im Sinne einer Merkmalskombination. Das Wort Buch ist also mit einer Buchidee verknüpft und ich habe eine Vorstellung in der Art von:
Ein Gegenstand ist ein Buch, genau dann wenn Eigenschaften A,B,C zu treffen.
Da wir über die Idee einen Mittelsmann zwischen die Sprache und die wirkliche Welt geschaltet haben, kann man nun sagen, dass es keine exakten Synonyme gibt, weil wir unterschiedliche Ideen mit den Worten bezeichnen. Zum Beispiel bezeichnet morhina eine 'Idee des sehnsüchtigen Heimwehs angesichts eines Lebens in einem fremden Land', die wir hier (meist) nicht haben und für die wir deswegen kein Wort besitzen. Genauso sind viele unserer Ideen, z.B. die Idee des Buchs zwar ähnlich zu Ideen anderer Menschen aber nicht identisch, weswegen sich viele Worte in der Bedeutung leicht unterscheiden.
Das Problem der zweiten Theorie ist, dass sie eine genau Klassifikation von Eigenschaften zu Ideen voraussetzt. Wir erkennen ein Buch indem wir überprüfen ob ein Gegenstand die Eigenschaften A,B,C aufweist. Gibt es wirklich einen so aufgebauten Ideenbegriff?
Beim maschinellen Lernen brauchen wir einen solch klaren Begriff nicht. Man mag von einer Support Vektor Maschine sagen, dass sie die Idee einer Spam-Nachricht hat. Zudem ist die Idee einer Spam-Nachricht bei unterschiedlicher SVMs auch leicht unterschiedlich (je nach verwendeter Trainingsmenge), was (wenn man dreisterweise den Menschen einen ähnlichen Prozess der Begriffsbildung unterstellt) die Theorie stützt. Eine SVM hat aber keine klare Liste von Eigenschaften mit einer genau dann wenn Beziehung in Bezug auf die Idee der Spam-Nachricht. Stattdessen gibt es eine mathematische, kontinuierliche Funktion, die einer Reihe von kontinuierlichen oder diskreten Features A,B,C eine Art Konfidenzwert zuordnet.
Die Idee einer Spam-Nachricht einer SVM ist also inherent fuzzy mit unklaren Übergängen zu Nicht-Spam-Nachrichten und schwer zu entscheidenen Randfällen. Trotzdem kann man sagen, dass es die Idee gibt und man kann vor allem auch sagen, wie sie zustandegekommen ist: Durch die Analyse einer Menge von Beispielen der Ideen Spam und Nicht-Spam. (Und es gibt gerade nicht die von Plato geforderte ideale Spam-Nachricht als Urbild aller Spam Nachrichten)
P.S:
Der amnesty Stand gestern ist übrigens gut gelaufen: 98 Unterschriften haben wir gesammelt.
(Und ich bekam ein paar mal die Gelegenheit das Wort 'verschwundengelassen' zu benutzen)
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