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Montag, 14. April 2008

Yuri's Night und San Jose

Wie ihr sicherlich wisst war gestern Yuri's Night, die jährliche, weltweite Party zur Zelebrierung von Yuri Gagarins erstem Raumflug.

Für mich kam sie dieses Jahr ein wenig überraschend... um genau zu sein wurde ich erst du das Motorengeräusch der Kunstflieger, die über meinen Köpfen Loopings und Beinaheabstürze flogen, darauf aufmerksam.

Dann habe ich mir aber doch recht schnell meine Kamera geschnappt und ein paar Fotos geschossen.... ich danke den Piloten für die Rauchmaschinen an den Flugzeugen, so kann man auf den Fotos sogar ein wenig erkennen. (In echt war es ziemlich beeindruckend, was die so geflogen haben: Loopings, Überkopfflug, Trudelflüge)

Zur Party selbst bin ich, nachdem ich den Preis ($50) erfuhr, dann aber doch nicht gegangen. Bis zu meinem ersten Paycheck müssen derartige Abenteuer noch warten.

Heute habe ich dann San Jose besichtigt, sebsternannte Hauptstadt des Silicon Valley. Zu sehen gab es dort aber nicht viel, vorrangig das "Tech", ein Technikmuseum, das aber deutlich hinter dem Paderborner Computermuseum zurückblieb (zu viele Kinder! Aber schön war der Erdbebensimulator und die Möglichkeit Unterwasserroboter selbst zu steuern) und eine Kathedrale, die aber eher unbeeindruckend war. Außerdem ist es hier inzwischen heiß und der ständige Wechsel zwischen heißem draußen und Klimaanlagen-kühlem drinnen hat mir Kopfschmerzen gemacht... 

Dafür habe ich aber auf der Light Rail zwischen Mountain View und San Jose sehr viele Silicion Valley Firmensitze (Yahoo! , Cisco, HP) gesehen... der von Google bleibt der beste :-)


Samstag, 29. März 2008

Moffett Field

Heute habe ich einfach mal nichts getan als faul zu sein. Nach dem Stress die letzten Tage war das auch bitter nötig... und siehe da: Meine Kopfschmerzen sind weg :-)

Ein paar Fotos von der NASA Basis sind aber doch noch bei rumgekommen. 

Dienstag, 25. März 2008

San Francisco und AMES

Gestern habe ich San Fran besichtigt. Von meinem Hostel aus bin ich zunächst zur Fishermens Wharf gelaufen, die zu diesem Zeitpunkt noch ausgestorben war (als ich später nocheinmal vorbeikam, war sie völlig überlaufen). Dort habe ich die Seehunde und Alcatraz photografiert (Photos kommen bald :-)), dann bin ich mit dem Bus zur Golden Gate Bridge gefahren. Die Golden Gate Bridge fand ich sehr beeindruckend: An beiden Seiten der Brücke ist ein kleiner Park der abseits genug von der Strasse ist um ruhig zu sein und von wo man die Brücke sehr gut sehen kann und ihre ganze Größe wahrnimmt (einen guten Eindruck von der Größe bekommt man, wenn ein großes Containerschiff unter der Brücke durchfährt und plötzlich ganz klein aussieht). Auf der Brücke ist es durch den Verkehr relativ laut und man fühlt ständig das vibrieren des Bodens und hört, wie das Metall arbeitet. Und man hat einen hervorragenden Ausblick auf den Bay und San Fran. 

Nach der Wanderung über die Golden Gate Bridge bin ich weiter zum Golden Gate Park und dort speziell den Japanese Tea Garden, ein wunderschöner Garten, der leider relativ überlaufen war. Bei einem grünen Tee (milder Geschmack, helle Farbe, kein Geruch, relativ viel Koffein, als Gesamtnote würde ich eine 4 geben) konnte man aber doch spüren, welchen Eindruck der Garten machen muss, wenn er menschenleer wäre.

Als letzten Punkt meines San Fran Aufenthaltes war ich im City Lights Bookstore und kann nur sagen: So muss ein Bücherladen aussehen. Auf drei Stockwerken wurden hier Bücher in engen Gängen auf Regalen präsentiert, dass man ständig versucht war eines herauszunehmen und zu lesen... Das oberste Stockwerk war nur für Poesie. (Einige Gedichte hangen aus, ich fand "democracy" von Charles Bukowski sehr schön) leider habe ich keine Fotos gemacht, da mir der Rucksack samt Fotoapperat am Eingang abgenommen wurde.

Heute bin ich dann weiter nach Mountain View. Man merkt deutlich den Unterschied zwischen dem lebhaften und chaotischem San Fran und dem Vorstadtgefühl von Mountain View. Morgen werde ich mir ersteinmal ein Fahrrad kaufen müssen, da die Wege hier doch sehr weit sind und im Vergleich zu San Fran das Nahverkehrsnetz recht schlecht (aber immerhin vorhanden). Ich habe erste Probleme damit gehabt etwas zu essen zu bekommen (die "Supermärkte" die ich bis jetzt gefunden habe, verdienten diesen Namen nicht und hatten nur schlechtes Fertigessen, habe dank Google Maps aber nun einen größeren Supermarkt gefunden, der in Fahrradreichweite sein sollte). Da ich hier bei der NASA bin, kann ich auch nicht über das Google WiFi Netz ins Internet sondern muss das Netz der NASA benutzen, dass etwas restriktiver ist (nur http / https ). Die Unterkunft hier ist sowiso komisch: Kein Schreibtisch oder ähnliches, nichtmal warmes Wasser in der Dusche (argh.) dafür aber ein Putzservice, ein großer Kühlschrank auf dem Zimmer und ein Swimming Pool vor der Nase. Auf der Basis ist auch ein Mc Donalds... und ein fahrender BBQ-Mann... und sonst keine Möglichkeit etwas zu essen...